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Neue Nmap-Version zeichnet Netzwerke

Sicherheitsscanner erkennt das iPhone. Die neue Version 4.75 des Sicherheitsscanners Nmap ist in der Lage, eine Karte des Netzwerkes zu zeichnen. Zudem kennt die Software neue Systemfingerabdrücke und erkennt so auch iPhones und Wii-Spielekonsolen.
/ Julius Stiebert
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Nmap findet erreichbare Systeme und zeigt an, welche TCP- und UDP-Ports auf diesen geöffnet sind sowie welche Dienste auf ihnen lauschen. Über den TCP/IP-Fingerabdruck erkennt Nmap auch das eingesetzte Betriebssystem. Bei seiner Arbeit soll Nmap auch von Firewalls und Intrusion-Detection-Systemen unerkannt bleiben.

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Die Liste der bekannten Fingerabdrücke wurde dabei in der neuen Version wieder erweitert, so dass nun iPhones, der Linux-Kernel 2.6.25, MacOS X Darwin 9.2.2, Windows Vista mit Servicepack 1 und die Nintendo-Spielekonsole Wii erkannt werden. Insgesamt sind 1.503 Signaturen in der Nmap-Datenbank hinterlegt.

In die grafische Bedienoberfläche Zenmap haben die Entwickler das Radialnet-Visualisierungswerkzeug(öffnet im neuen Fenster) integriert. Dieses zeichnet Karten der untersuchten Netzwerke(öffnet im neuen Fenster). Dabei erscheint jeder Host im Netzwerk als Kreis – der je nach Anzahl der offenen Ports kleiner oder größer ist. Zenmap kann nun außerdem die Ergebnisse mehrerer Scanvorgänge in einem Durchgang analysieren.

Zudem enthält Nmap jetzt Informationen darüber, wie häufig welche offenen Ports im Internet vorkommen. Daher untersucht die neue Nmap-Version standardmäßig nur noch 1.000 TCP- beziehungsweise UDP-Ports.

Das Changelog(öffnet im neuen Fenster) bietet eine Übersicht über alle Änderungen. Quelltext und fertige Pakete stehen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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