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Spieletest: Spore - Will Wrights lustige Spielesammlung

Spore
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Grafisch lebt Spore vor allem von den abwechslungsreichen Welten - es gibt sowohl idyllische grüne Umgebungen als auch düstere Höllenplaneten. Vor allem aber lebt Spore von den vielen Animationen und optischen Gimmicks: Da tanzen ganze Stämme durch Siedlungen, gibt es zahlreiche Anspielungen auf Filme wie 2001 von Stanley Kubrick oder zeigen Sprechblasen makabere Atombombenwitze. Eine echte Sprachausgabe gibt es dabei nicht, sondern nur Sims-ähnlichen Kauderwelsch.

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Spore
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Spore ist für Windows- und MacOS X erhältlich. Beide Versionen befinden sich auf der gleichen DVD und unterscheiden sich so gut wie gar nicht voneinander. Unter Windows XP braucht der PC mindestens 512, unter Vista 768 MByte RAM sowie in beiden Fällen eine CPU mit 2,0 GHz. Auf der Festplatte benötigt das Programm 6 GByte Platz. Die Grafikkarte muss über 128 MByte Speicher verfügen und Pixel Shader 2.0 unterstützen. Mac-Spieler benötigen mindestens MacOS X 10.5.3 Leopard, einen Intel-Core-Duo-Prozessor und 1.024 MByte RAM an Hauptspeicher. Auf der Festplatte müssen rund 4,7 GByte für das Spiel und 1 GByte für zusätzliche Kreaturen frei sein. Außerdem muss mindestens eine Grafikkarte vom Typ ATI X1600, Nvidia 7300 mit 128 MByte Speicher oder Intel Integrated GMY X3100 im Rechner stecken. Weil vor dem ersten Spielen per SecuRom-System online abgefragt wird, ob die Spore-Version rechtmäßig erworben wurde, muss zwingend eine Internetverbindung vorhanden sein. Die USK hat das Spiel ab zwölf Jahren freigegeben.

Fazit:
Tschüss, Vision vom "das Universum in deinen Händen", wie noch die Packungsrückseite von Spore wirbt. Und hallo, ihr fünf überwiegend ganz netten Mini- bis Etwas-größer-Spiele. Denn sehr viel mehr ist Spore tatsächlich nicht: Eine Handvoll inhaltlich ziemlich unterschiedlicher Spiele, die nur durch das Szenario, die Grafik und den Kreatureneditor zusammengehalten werden. Und die von unterschiedlicher Qualität sind, ohne dass eines besonders hervorsticht - durchschnittliche Computerspieler können aus dem Stegreif für jedes der Spore-Spielchen eine Vielzahl von Alternativen nennen. Mit besserer Steuerung, interessanteren Einheiten, spannenderen Missionen und haufenweise anderen Vorteilen.

Das heißt aber nicht, dass Spore keine Daseinsberechtigung hat. Das Spiel macht durchaus Spaß und sorgt für ein paar Stunden richtig gute Unterhaltung. Nicht so sehr wegen spielerischer Stärken, sondern wegen der hübschen Optik und der vielen lustigen Ideen - humorvolle Zwischensequenzen, schräge Animationen und viel Abwechslung gibt es haufenweise. Plus den Kreatureneditor, der erstaunlich perfekt funktioniert und die einzige echte - aber dafür wohl nachhaltige - Innovation des Titels sein dürfte.

Spore will zwar alle ansprechen, kann aber nicht jeden zufrieden stellen: Abgesehen von der Einzeller-Phase, die am Casual-Spiel fl0w angelehnt ist, schrammt Spore an der Casual-Zielgruppe vorbei und unterfordert in den späteren Phasen erfahrene Spieler. Die kleine Schwester, die durch die Nähe zu Die Sims vielleicht noch angelockt wurde, wird in den späteren Spielphasen durch die Steuerung eher verschreckt. Schade übrigens, dass man trotz viel DNA- und Evolutionsgeschwurbel nur Ansätze über die Entstehung des Lebens erfährt.

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ich112 04. Sep 2009

echt ey

surfenoheende 14. Sep 2008

Gesetze, die die Copyright-Mafia durchgedrücket hat, dank inkompetenter (bvesonders...

Miriamel 13. Sep 2008

Das einzige, was ich als wirklich neu empfinde ist, dass man sich seine "Einheiten...

Meinungsmacher 11. Sep 2008

Auch wenn es im Grunde heißt, "sag niemals nie", so bin ich mir ziemlich sicher, das die...

Tritop 11. Sep 2008

Ich hatte schon mit Spore 2009, Spore 2010, Spore 2011 gerechnet, natürlich mit...


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