Spieletest: Spore - Will Wrights lustige Spielesammlung

Spore
Spore
Besonders schwierig ist die Stammesphase nicht. Wer halbwegs planvoll agiert, sich um ein paar Nebenaufgaben kümmert und beispielsweise stets ausreichend Futter für seine Mannen bereithält, kommt notfalls immer mit Massenangriffen zum Erfolg um die Beherrschung der Welt. Grafisch ist das alles teils schön schräg in Szene gesetzt. So bewerten fremde Stämme die musikalischen Darbietungen des Spielers in Eiskunstlaufjury-Manier mit Punktetafeln, auf Knopfdruck gibt es fröhliche Partys rund ums Lagerfeuer, und in einer ruhigen Minute kann der ganze Trupp auch mal an den Strand zum Angeln gehen.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) IT Netzwerk Administration - Schwerpunkt SD-WAN und LAN
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart
  2. DevOps Engineer (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
Detailsuche

Spore
Spore
Der vierte Modus heißt "Zivilisationsphase" - und er ist noch mehr ein Echtzeit-Strategiespiel als die Stammeskämpfe davor. Diesmal steuert der Spieler nicht mehr seine Kreatur aus der Anfangszeit, sondern selbstgebastelte Landfahrzeuge mit Waffen, Kampfschiffe sowie Kampfflugzeuge. Wieder geht es darum, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen - deren Vehikel oder Boot übrigens anders aussieht, aber im Grunde die gleichen Fähigkeiten hat. In diesem Modus gibt es mehrere Möglichkeiten, eine feindliche Stadt auf seine Seite zu ziehen. Während im "Militär"-Modus Raketen auf die feindliche Fabrik fliegen, zeigt bei religiösen Attacken ein riesiges Hologramm eine Art Konvertierungsstrahl direkt ins Unterhaltungsgebäude. Einmal feuern Selbstschussanlagen zurück, einmal wirft der empörte Mob Steine - inhaltlich macht das so gut wie keinen Unterschied. Diese vierte Phase ist die bis dahin längste und dauert je nach Spielweise zwei bis vier Stunden. Auch angesichts der wenigen Einheiten siegt letztlich immer die Masse - die Feinde wehren sich zwar aggressiv und vehement, aber sobald man ausreichend Geld, Gebäude und Truppen hat, kann man fast nichts mehr falsch machen.

Spore
Spore
Sobald die Erde unterworfen ist, geht es ins All: die "Weltraumphase" beginnt. Vorbei sind die Zeiten der Echtzeitstrategie - jetzt werden bei Spieleveteranen Erinnerungen an Star Control 2 und Alien Legacy wach. Mit dem Raumschiff saust der Spieler auf einer Sonnensystemübersichtskarte von 3D-Planetenkugel zu 3D-Planetenkugel. Schick, aber auf Dauer ermüdend: Von der Übersichtskarte zoomt ein Dreher am Mausrad fast stufenlos bis hinunter über die Planetenoberfläche; nur im Hintergrund werden ein paar Dateien in den Speicher geladen, und es ruckelt kaum spürbar.

Spore
Spore
Anfangs stehen einfache Missionen im Vordergrund und man schwebt etwa über grünen Wäldern, sucht nach einem bestimmten, per Pfeil markierten Alien und saugt ihn zur weiteren Erforschung in sein Ufo. Später ist der Spieler auf eigene Faust unterwegs, um sein Einflussgebiet zu vergrößern. Indem er Allianzen schmiedet und Handel treibt, feindliche imperiale Schiffe mit Raumbomben oder Laserattacken beharkt oder seine eigenen Welten erschafft und tote Gesteinsklumpen in halbwegs idyllische Kolonien verwandelt. Insbesondere das Terraforming bringt viel Geld und damit Macht, ist aber recht zeit- und klickaufwendig. Erst muss die Temperatur der fremden Welt eingepegelt werden, etwa durch den raumschiffeigenen Meteoritenhagel. Ein Atmosphärengenerator sorgt dann für frische Luft, und mit einer Art Koloniebombe zündet der Spieler schließlich die eigentliche Besiedlung - bis irgendwann auch im All die Macht gesichert ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Spieletest: Spore - Will Wrights lustige SpielesammlungSpieletest: Spore - Will Wrights lustige Spielesammlung 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


ich112 04. Sep 2009

echt ey

surfenoheende 14. Sep 2008

Gesetze, die die Copyright-Mafia durchgedrücket hat, dank inkompetenter (bvesonders...

Miriamel 13. Sep 2008

Das einzige, was ich als wirklich neu empfinde ist, dass man sich seine "Einheiten...

Meinungsmacher 11. Sep 2008

Auch wenn es im Grunde heißt, "sag niemals nie", so bin ich mir ziemlich sicher, das die...

Tritop 11. Sep 2008

Ich hatte schon mit Spore 2009, Spore 2010, Spore 2011 gerechnet, natürlich mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /