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Sony bringt Vollformatkamera mit 24,6 Megapixeln

A900 mit CMOS-Sensor für professionelle Fotografen. Sony hat sein neues Spiegelreflex-Topmodell vorgestellt. Die Sony A900 ist eine Vollformatkamera und erreicht mit ihrem CMOS-Sensor (35,9 x 24 mm) eine Auflösung von 24,6 Megapixeln. Der Sensor ist beweglich aufgehängt und soll damit Verwackler durch Gegenbewegungen aufheben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Kamera soll Serienbilder mit fünf Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung von 6.048 x 4.032 Pixeln und zwölf Bilder im RAW und 105 Bilder hintereinander im JPEG-Format schießen können. Danach ist eine kleine Speicherpause notwendig. Auf Wunsch kann auch parallel in RAW und JPEG fotografiert werden.

Der Sucher deckt wie bei Nikons Konkurrenzprodukt D3 100 Prozent des Sichtfeldes ab. Durch das Stabilisierungssystem hebt sich die A900 von der Vollformatkonkurrenz von Nikon und Canon ab. Die Konkurrenten haben diese Technik durch mechanisch aufgehängte Linsen in den Objektiven realisiert.

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In einem Punkt allerdings hinkt Sony seinem Konkurrenten Nikon etwas hinterher: Der Empfindlichkeitsbereich der Sony A900 reicht nur von ISO 100 bis 6.400, während die D3 bis hin zu ISO 25.600 arbeitet. Dafür löst Sonys A900 deutlich höher auf.

Die Sony A900 ist mit einem 9-Punkt-Autofokus und mit einem zentralen Doppelkreuzsensor ausgerüstet, der bei Verwendung lichtstarker Objektive mit F2,8 und darunter aktiv wird. Die Kamera kann über eine Vorschau den Weißabgleich sowie die Dynamikoptimierung und die Belichtungseinstellung simulieren. Ein echter Live-View-Videostream hingegen wurde nicht implementiert. Zur Schärfekontrolle ist die Vorschaufunktion ungeeignet, da keine Vergrößerung möglich ist.

Auf der Rückseite der großen Kamera sitzt ein 3 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von 921.000 Bildpunkten (640 x 480 Pixel). Damit liegt sie mit der D3/D700 von Nikon gleichauf. Die A900 kann per HDMI an einen Beamer bzw. Fernseher angeschlossen werden.

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Die A900 von Sony ist gegen Staub und Feuchtigkeit mit Gummidichtungen an kritischen Bereichen wie Sucher, Kartensteckplätzen und Bedienelementen abgedichtet. Das Gehäuse besteht aus einem Aluminiumchassis und einer Magnesiumlegierung.

Ein weiteres, deutliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber der D3 von Nikon ist der optionale Hochformatgriff. Bei der Nikon ist er in die Kamera integriert. Das Zubehör ist mit zwei Akkus zu bestücken, um eine längere Betriebsdauer zu erzielen.

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Neben CompactFlash-Speicherkarten verarbeitet die A900 auch Memory Stick Duo, PRO Duo und PRO-HG Duo. Das Gehäuse wiegt leer, also ohne Objektiv, Akku und Speicherkarten 850 Gramm und misst 156,3 x 116,9 x 81,9 mm. Mit einer Akkuladung sollen 880 Bilder nach CIPA-Standard gemacht werden können.

Sony hat außerdem einen neuen Aufsteckblitz (HVL-F58AM) mit einer Leitzahl von 58 vorgestellt. Er kann schnurlos in bis zu drei Gruppen ausgelöst werden. Zudem kommen von Sony Anfang 2009 zwei neue Objektive. Das Tele SAL70400G (70 bis 400 mm, F4 bis 5,6) ist mit einem Ultraschallantrieb ausgerüstet, das neue SAL1635Z erreicht eine Brennweite von 16 bis 35 bei F2,8 und wurde ebenfalls mit einem Ultraschallantrieb bestückt.

Die A900 kann wie Nikons Vollformatkameras auch mit Objektiven für die kleineren APS-C-Sensoren umgehen. Dabei wird die Auflösung reduziert.

Das Gehäuse der Sony A900 soll ab Oktober 2008 in den Handel kommen und rund 2.800 Euro kosten. Das Teleobjektiv wird für 1.500 Euro angeboten, das Weitwinkelobjektiv für 1.700 Euro und der Blitz für 550 Euro. Für den Hochformatgriff werden 380 Euro fällig.


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