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Google plant schwimmendes Rechenzentrum

Patentantrag auf Datenschiff, das sich selbst mit Strom versorgt

Google erwägt, Computerinfrastruktur aufs Wasser auszulagern. Das Internetunternehmen hat beim US-Patentamt einen Patentantrag für ein schwimmendes Rechenzentrum gestellt. Der Strom für das Rechenzentrum soll mit erneuerbarer Energie gewonnen werden. Gleichzeitig dient das Wasser zur Kühlung der Rechner.

Der erst kürzlich veröffentlichte Patentantrag wurde bereits am 26. Februar 2007 eingereicht. Darin beantragt Google ein Patent auf ein schwimmendes Rechenzentrum, das sich selbst mit Strom versorgt.

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Das schwimmende Rechenzentrum mit Wellengenerator (Bild: Google)
Das schwimmende Rechenzentrum mit Wellengenerator (Bild: Google)

Ein solches schwimmendes Rechenzentrum könnte, so Google in dem Patentantrag, "Rechenkapazität näher zum Nutzer" bringen. Auf diese Weise müssten Anfragen von Nutzern nicht international durch die Internetbackbones übertragen werden: "Die Netzbelastung könnte besser ausbalanciert und auf lokale Netze begrenzt werden." Außerdem könnten solche schwimmenden Rechenzentren auch schnell und flexibel eingesetzt werden, etwa bei militärischen Operationen oder wenn eine Naturkatastrophe Telekommunikationsinfrastruktur beschädigt hat. Von solchen Katastrophen seien ja Küstenregionen betroffen.

Nach den Vorstellungen von Google soll das Schiff etwa 3 bis 7 Meilen (etwa 5 bis 11, oder, falls es sich um nautische Meilen handelt, zwischen 5,5 und knapp 13 Kilometer) vor der Küste in 50 bis 70 Meter tiefem Wasser ankern. Über ein Kabel soll es mit Computersystemen an Land verbunden werden. Eine Mannschaft, deren Zahl Google nicht nennt, soll den Betrieb an Bord aufrechterhalten. Versorgt wird sie per Boot oder auf dem Luftweg. Dazu könnte das Schiff auch mit einem Hubschrauberlandeplatz ausgerüstet werden.

Den Strom für den Betrieb soll das Meer liefern: Ein Wellengenerator vom Typ Pelamis (griechisch für Seeschlange) wandelt dazu die Energie der Wellen in elektrischen Strom. Das System besteht aus mehreren Stahlrohren, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Durch die Wellenbewegungen wird Öl durch hydraulische Motoren gepumpt, die elektrische Generatoren antreiben. Ein Prototyp dieses vom britischen Unternehmen Pelamis Wave Power entwickelten Wellenkraftwerkes ist vor den schottischen Orkney-Inseln im Einsatz. Alternativ könnten auch Windgeneratoren oder ein Gezeitenkraftwerk für Strom sorgen.

Die Computer sollen sich nach Vorstellungen von Google in "modularen Einheiten" wie beispielsweise Containern befinden. Diese können dann bereits an Land montiert und einfach zum Datenschiff transportiert werden. An Bord sollen die Rechner mit Wasser gekühlt werden.

Google engagiert sich bereits seit einiger Zeit für erneuerbare Energien. So startete das Unternehmen im Herbst 2007 eine Initiative, in deren Rahmen Technologien entwickelt werden sollen, um Strom günstig und umweltfreundlich zu erzeugen. Zudem investiert Google über seinen philanthropischen Arm Google.org in Unternehmen, die solche Technologien entwickeln.


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no way, jose 17. Sep 2008

Zum Glueck haben wir ja noch die U-Bootwaffe... in internationalen Gewaessern duerfte...

psycho 10. Sep 2008

Die Energi wird doch aus dem Meer entnommen, zurückgeben ist also kein Aufheizen...

Ralph 10. Sep 2008

*g* und H.C. ist kaptain? /me sings "we all live in a /golden/ submarine ...."

Ralph 10. Sep 2008

vielleicht bin ich etwas zu sarkastisch, aber ich denke, das ist eines der hauptmerkmale...

Ralph 10. Sep 2008

wenn ein schiff weg ist geht man einfach auf ships.google.com und sucht es ;)


blogoperium.de / 27. Sep 2008

Project 10 hoch 100 - Google hilft der Welt



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