VMwares Chefforscher tritt zurück
Als bekannt wurde, dass Diane Greene VMware nicht freiwillig verließ , sondern entlassen wurde, stellte sich die Frage, wie sich der Rest des Managements verhalten würde. Besondere Aufmerksamkeit wurde Mendel Rosenblum zuteil, der als Visionär des Unternehmens gilt und mit Greene verheiratet ist.
Nun soll Rosenblum zurückgetreten sein, berichten übereinstimmend das Branchenportal Virtualization.info(öffnet im neuen Fenster) und die New York Times(öffnet im neuen Fenster) . Eine offizielle Stellungnahme von VMware war bisher nicht zu bekommen. Laut New York Times soll Joseph Tucci, Chef der VMware-Muttergesellschaft EMC, ursprünglich Rosenblum als Ersatz für Diane Greene vorgesehen haben. Der aber lehnte ab und nahm nach Angaben von Virtualization.info nach der Entlassung seiner Frau einen Monat Urlaub, weshalb er erst am gestrigen Montag seinen Rücktritt erklärte. Rosenblum soll nun angeblich wieder an der Stanford University arbeiten, wo er eine Betriebssystemforschungsgruppe leitet. Dort liegen auch VMwares Ursprünge.
Vergangene Woche war Richard Sarwal, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, zu seinem früheren Arbeitgeber Oracle zurückgekehrt. Sarwal war erst im Dezember 2007 von Oracle zu VMware gekommen. Zudem soll Paul Chan, Vice President of Product Development, im Oktober 2008 nach sieben Jahren bei VMware aufhören.



