• IT-Karriere:
  • Services:

Google will IP-Adresse früher löschen

Speicherdauer wird von 18 auf 9 Monate verkürzt

Google reagiert auf Forderungen von Datenschützern und will IP-Adressen in seinen Logfiles künftig früher löschen. Den Schritt will Google als Entgegenkommen verstanden wissen, weist das Unternehmen doch eindringlich darauf hin, dass sich die verkürze Speicherdauer negativ auf Sicherheit und Innovation auswirke.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisher speicherte Google bei Suchanfragen die IP-Adressen für 18 Monate, künftig werden diese Informationen nach 9 Monaten anonymisiert. Damit reagiert Google auf Kritik von Datenschützern, denen die Speicherung aber noch immer zu weit gehen dürfte. Während Google anführt, die Speicherung der IP-Adresse sei aus Gründen der Sicherheit und zur Realisierung bestimmter Funktionen notwendig, betrachten Datenschützer IP-Adressen als personenbezogene Information, die am besten gar nicht erst zusammen mit den Suchanfragen gespeichert werden sollte.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Kritik an Googles Praxis kommt vor allem aus der EU und so hat Google Gespräche mit dem obersten Datenschützer Irlands, Billy Hawk, aufgenommen. Er soll stellvertretend für die Artikel-29-Datenschutzgruppe mit Google zusammenarbeiten. Google hat seinen Europasitz in Irland und beschäftigt dort die meisten Mitarbeiter in Europa.

Im März 2007 begann Google zunächst, die Speicherdauer von IP-Adressen auf 18 Monate zu begrenzen. Schon damals sei klar gewesen, dass dies künftige Innovation einschränke. Die erneute Verkürzung der Speicherdauer von IP-Adressen sei durch neue Entwicklungen möglich, wirke sich aber dennoch negativ auf Sicherheit und Innovation aus, und noch seien nicht alle Probleme, die dies verursachen, gelöst, so Google.

In diesem Zusammenhang macht Google zugleich klar, dass mit einer weiteren Einschränkung eher nicht zu rechnen ist: Je kürzer die Speicherdauer sei, desto weniger werde die Privatsphäre durch weitere Verkürzungen profitieren. Zugleich aber nehme der Nutzen der Daten in steigendem Maß ab.

Google hat seine volle Stellungnahme an die Artikel-29-Datenschutzgruppe veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 19,99€
  2. (-77%) 6,99€
  3. 3,99€
  4. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)

Folgen Sie uns
       


Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020)

Das Concept One ist das erste Konzept-Smartphone von Oneplus - und dient dazu, die ausblendbare Kamera zu demonstrieren.

Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

    •  /