Abo
  • Services:

Spieletest: Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Spielerisch unterscheiden sich die drei Fraktionen nur in Details. Die Schotten etwa können keine verbesserten Wege bauen, weshalb es besonders wichtig ist, dass das Wegenetz clever konstruiert ist. Die Ägypter wiederum haben keinen Förster, weswegen Holz nur sehr spärlich nachwächst und man entsprechend sparsam damit umgehen muss. Und die Bayern haben Brezeln statt Brot. Grafisch unterscheiden sich die Völkchen deutlich: Die Bajuwaren leben und arbeiten in den klassischen Siedler-Holzhüttchen und Fachwerkhäuschen, Ägypter wuseln durch Metropolen aus Lehm und die Schotten dudelsackpfeifen zwischen etwas wacklig wirkenden Steinhäuschen.

Stellenmarkt
  1. Garz & Fricke GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Kämpfe laufen wie früher in der Serie indirekt ab - der Spieler kann also seine Soldaten nicht steuern. Stattdessen baut er bevorzugt in Grenznähe eine Kaserne. Wenn der Feind dann zu nahe rückt, löst ein "Angreifen"-Befehl die Attacke aus, und schon stürmen Nah- und Fernkämpfer an ihre Positionen und legen los. Zusätzlich lässt sich das Gebiet der feindlichen Siedler verkleinern, indem fest installierte Katapulte im Grenzbereich Gebäude der Gegner zerdeppern.

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Ganz neu ist der Menüpukt "Lobby": Das ist der Startbereich vom Mehrspielermodus, in dem der Spieler einen kleinen Siedler erstellt und mit ihm durch einen kleinen 3D-Level laufen kann; Steuerung, Perspektive und Atmosphäre erinnern an World of Warcraft. In der Lobby kann man sich mit anderen Spielern für Multiplayerscharmützel verabreden oder Minispiele wie Schach oder Würfeln wagen.

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen ist für Windows-PCs erhältlich und kostet rund 50 Euro. Das Programm benötigt einen Rechner mit XP oder Vista sowie eine CPU mit 2,0 GHz und 1 GByte RAM. Auf der Festplatte müssen 1,2 GByte für die Spieldaten frei sein. Fies: Der Titel läuft nicht mit Laptopgrafikchips - was nur extrem klein auf der Packungsrückseite vermerkt ist. Unterstützt werden zwar Karten der Reihen ATI Radion X, X1 und HD sowie von Nvidia die 6er-, 7er-, 8er- und 9er-GPUs, aber nicht die Intel-Grafikprozessoren. Die USK hat das Spiel ohne Altersbeschränkung freigegeben.

Fazit:
Auf den ersten Blick mag "Aufbruch der Kulturen" verstaubt wirken - aber die neuen Siedler entwickeln, sobald man sich wieder an das alte Regelwerk gewöhnt hat, enormes Suchtpotenzial. Wo kann man noch optimieren, warum funktioniert ein Weg nicht, weshalb sind die Ressourcen zu knapp? In all diesen Details kann man sich ganz wunderbar verlieren. Und ruck, zuck, sind ein paar Stunden ins Land gegangen. Das System mit dem Straßennetz sorgt dafür, dass die Struktur der Siedlung deutlich besser zu erkennen ist als in vielen anderen Aufbauspielen. Dazu kommt noch die Atmosphäre: Die Entwickler bei Funatics haben es diesmal ganz gut hinbekommen, dass die Siedler süß und knuddelig durchs Gelände wuseln wie gehabt, aber nicht so bräsig-behäbig wie in einigen Vorgängern wirken. Lediglich die Story und deren alberne Präsentation kommen da nicht mit - aber echte Siedler stört sowas nicht.

Umso ärgerlicher ist allerdings, wie Ubisoft mit den Besitzern von Laptops umgeht. Wenn das Spiel schon nicht mit vielen dort verbauten Grafikchips klarkommt, gehört das groß und dick auf die Vorderseite der Verpackung - und nicht ins Kleingedruckte. Insbesondere, weil sich Aufbruch der Kulturen mit seinem ruhigen Spielprinzip erstklassig etwa für lange Bahnfahrten eignen würde.

 Spieletest: Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Martin P. 20. Okt 2008

Du solltest lieber noch etwas an deiner Rechtschreibung, Aussprache/Rethorik feilen...

Gast0815 11. Sep 2008

Name: ja, so wie bei Command & Conquer von EA, früher Westwood Studios Hersteller: Ich...

Alle Rechte... 09. Sep 2008

Das ist klar und mir ist auch bewusst das dies kein Shooter ist. Nur haben wir...

Damar 09. Sep 2008

die Bayuwaren mit den der Hochkultur der Ägypter zuvergleich ist schon sehr anmaßend. Zu...


Folgen Sie uns
       


Huawei P20 Pro - Hands on

Huaweis neues Smartphone P20 Pro kommt mit drei Hauptkameras und einer Reihe von KI-Funktionen. Wir haben uns das Gerät in einem ersten Hands on angeschaut.

Huawei P20 Pro - Hands on Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /