Social Network für US-Agenten

US-Geheimdienste richten Plattform zum Informationsaustauch für Agenten ein

Mehrere US-Geheimdienste haben zusammen ein Social Network aufgebaut. Über den Dienst mit dem Namen A-Space sollen Agenten sich über Terrorismus, Truppenbewegungen und andere Bedrohungen austauschen. Zugang zu dem System erhalten nur Geheimnisträger.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei den Ermittlungen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kam heraus, dass es im Vorfeld bereits Verdachtsmomente gegen einige der Täter gab. Da diese Informationen jedoch nicht allen Diensten zur Verfügung standen, konnten die Anschläge nicht verhindert werden. Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, haben 16 US-Geheimdienste ein Social Network für ihre Agenten eingerichtet, berichtet der US-Fernsehsender CNN, dem die CIA vorab Einblick in das System gewährt hat. Zu den Teilnehmern gehören die US-Geheimdienste National Security Agency (NSA), Central Intelligence Agency (CIA) und die Bundespolizei FBI (Federal Bureau of Investigation). A-Space wird seit Monaten getestet und soll am 22. September 2008 offiziell starten.

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Das System sei "ein Facebook und Youtube für Spione", erklärte Michael Wertheimer, Assistant Deputy Director of National Intelligence for Analysis bei CNN. Aber es sei auch viel mehr: Über das Portal sollen Agenten Überlegungen über Belange ihres Metiers wie Terrorismus oder Truppenbewegungen anstellen können. "Das ist ein Ort, wo Spione sich nicht nur treffen, sondern auf bisher nie dagewesene Art und Weise Informationen austauschen können. Das gibt ihnen zum ersten Mal die Möglichkeit, unter dem Schutz des A-Space unter ihresgleichen laut nachzudenken."

Wenn beispielsweise ein neues Video von Osama bin Laden auftaucht, interessieren sich die Agenten nicht nur für den Inhalt. Sie wollen beispielsweise auch mehr über den Kontext des Videos wissen oder wie die Dienste an das Video gekommen sind. Solche wichtigen Informationen, die die Dienste früher für sich behalten haben, sollen sie laut Wertheimer künftig über den A-Space auch anderen zugänglich gemacht werden.

An der Bereitschaft, das neue System zu nutzen, fehlt es offensichtlich nicht. "Wir sehen, dass sich alle Alters- und Erfahrungsstufen an A-Space beteiligen", sagte Wertheimer. Allerdings wird der Zugang zu dem Portal sehr restriktiv gehandhabt. Nur Geheimnisträger, die zudem begründen müssen, warum sie auf das als streng vertraulich eingestufte Material zugreifen müssen, bekommen Zugang zu dem Dienst.

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Herbert 09. Sep 2008

Für Alldiejenigen, die etwas offizielles, zum nachlesen suchen... http://www.zdf.de...

develin 09. Sep 2008

... es gibt nur zwei Agenten (Schwarz und Weiss). Zumindest bei Mad war das so....

echelon 09. Sep 2008

G.W.Bush hat O.b.Laden gegruschelt oO

Hannibal Smith 08. Sep 2008

Ich liebe es, wenn ein Webserver funktioniert!



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