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50-Watt-Xeons jetzt bis 2,66 GHz, 3,4 GHz für 150 Watt

Neue Modelle vor dem Start des 6-Kerners "Dunnington"

Mit einem neuen Stepping seiner Xeon-Prozessoren mit Quad- und Dual-Core hat Intel die Produktpalette der Server-CPUs erweitert. Die neuen Modelle können entweder recht sparsam mit Energie umgehen oder neue Taktfrequenzrekorde für Penryn-Kerne setzen.

Chiphersteller überarbeiten regelmäßig ihre Produkte mit kleinen Verbesserungen, die dann als "Stepping" bezeichnet werden. Das Stepping "E" der Xeons mit Penryn-Architektur in 45 Nanometern Strukturbreite ("Harpertown") hat insgesamt die Leistungsaufnahme gesenkt, so dass Intel jetzt sowohl höher getaktete Modelle bei gleicher typischer Leistungsaufnahme (TDP) als auch besonders sparsame CPUs bei nur moderat gesteigertem Takt anbieten kann.

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Zudem hat Intel bei den nun vorgestellten Prozessoren einen neuen Fertigungsprozess eingesetzt, der völlig auf Halogene verzichtet. Damit sollen auch alle bisherigen Xeons mit Penryn-Kernen in Zukunft hergestellt werden.

Bereits im ersten Quartal 2007 hatte Intel die Low-Voltage-Serie der Quad-Core-Xeons auf den Markt gebracht, sie sind am "L" am Anfang der Modellnummer zu erkennen. Erreichten die ersten dieser CPUs nur maximal 1,86 GHz, so kam ein Jahr später die neue Serie 5400, die es auf bis zu 2,5 GHz brachte. Schon diese CPUs erreichten diesen Takt bei einer TDP von 50 Watt, nun kommt der neue "Xeon L5430" auf 2,66 GHz bei einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz mit gleicher Leistungsaufnahme. Er kostet in 1.000er-Stückzahlen 562 US-Dollar. Am anderen Ende der Skala für Leistungsaufnahme stehen die Xeons mit "X" am Beginn des Namens.

Besonders hohe Taktfrequenzen kosten bei Intel zudem auch immer besonders viel Geld, der neue "X5470" für 1.386 US-Dollar macht hier keine Ausnahme. Er kommt auf 3,33 GHz und benötigt dafür 120 Watt. Nur moderat schneller ist mit 3,4 GHz der "X5492" für 1.493 US-Dollar, Kühlsysteme dafür müssen aber 150 Watt Wärme abführen können. Zudem passt er nur in Server mit Intels 5400-Chipsatz (Codename "Seaburg"), da er FSB 1.600 benötigt.

Den Rekord für die Taktfrequenz der Penryn-Prozessoren setzt nun der Dual-Core "Xeon X5270", seine beiden "Wolfdale"-Kerne bringen es auf 3,5 GHz. Bei einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz und mit 6 MByte L2-Cache sind dafür 80 Watt nötig. Diese CPU kostet 1.117 US-Dollar und ist damit der derzeit teuerste Dual-Core-Prozessor von Intel.

Bei allen genannten Quad-Cores ist der L2-Cache 12 MByte groß (6 MByte je Dual-Core-Die), laut Intel werden die CPUs ab sofort an Serverhersteller ausgeliefert. Da sie in bestehenden Designs mit Sockel 771 Platz finden, wollen sie laut Intel alle großen Anbieter wie Dell, Fujitsu-Siemens, IBM, Rackable und Sun anbieten. Bei den Angaben zur Leistungsaufnahme ist zu beachten, dass bei Xeon-Servern stets noch eine Northbridge mit Speichercontroller benötigt wird, bei Opteron-Systemen ist dieser Baustein bereits in der CPU integriert.


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VigarLunaris 09. Sep 2008

Zum Bleistift Josefine! Allerdings ist es wie immer ein Fehler das solcherlei Themen in...

VigarLunaris 09. Sep 2008

Hmm lass mal überlegen .... ja doch .... 800-1000 Server ... jeder zwischen 4 oder 8...



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