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James Bond fällt bei Jugendschützern durch

Computerspiel Quantum of Solace bekommt keine Jugendfreigabe. Darauf erst mal einen Martini: Der Ego-Shooter Quatum of Solace ist im Prüfverfahren bei der USK durchgefallen. Die Berliner Jugendschützer haben das 007-Spiel wegen gewalthaltiger Inhalte nur für Erwachsene freigegeben. Ein anderes Actionspiel muss derzeit noch darum bangen, wie es in Deutschland vermarktet und verkauft werden darf.
/ Peter Steinlechner
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Die Berliner Jugendschützer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle(öffnet im neuen Fenster) (USK) haben entschieden: Das James-Bond-Spiel Quantum of Solace bekommt keine Freigabe für minderjährige Zielgruppen. Der Ego-Shooter basiert sowohl auf dem 2006 veröffentlichten Film Casino Royal und dem am 6. November 2008 in die Kinos kommenden Streifen, den der deutsche Verleih hierzulande "Ein Quantum Trost" nennt.

In dem Spiel, das Treyarch(öffnet im neuen Fenster) für Activision-Blizzard (öffnet im neuen Fenster) produziert, tritt der Spieler als 007 an. In den bislang präsentierten Versionen – Golem.de hat frühe Fassungen mehrfach anspielen können – hat Bond mit diversen Waffen und Fäusten ausschließlich gegen menschliche Gegner gekämpft. Einen brutaleren Gesamteindruck als der von der FSK(öffnet im neuen Fenster) "ab zwölf" Jahre freigegebene Film Casino Royale hat das Spiel dabei nicht hinterlassen; der Film "Ein Quantum Trost" ist laut FSK ebenfalls für Zuschauer ab zwölf Jahren geeignet.

Bislang gilt die USK-Einstufung "keine Jugendfreigabe" nur für Wii, Xbox 360 und Playstation 3. Die PC-Variante ist allerdings inhaltsgleich mit der PS3- und Xbox-360-Version. Wie Golem.de von Activision-Blizzard erfahren hat, ist die Nintendo-DS-Fassung "ab zwölf" Jahren freigegeben. Quantum of Solace für die Playstation 2 befinde sich derzeit noch in der Prüfung, ein "ab 16" sei möglich.

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Ein weiteres Actionspiel muss derzeit bei der USK noch um seine Freigabe bangen: Dead Space von Electronic Arts(öffnet im neuen Fenster). Amerikanische Onlinefachzeitschriften hatten über das Wochenende bereits gemeldet(öffnet im neuen Fenster), dass der Titel hierzulande über die 18-Hürde gestolpert sei – was aber (noch) nicht stimmt. Allerdings scheinen die Berichte der gleichen Medien korrekt zu sein, dass Dead Space in China und Japan auf dem örtlichen Jugendschutzindex gelandet ist.


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