Aktionärsprozess gegen Telekom verzögert sich

Fristververlängerung für Aussagen von Sommer und Ricke

Der Prozess um die Schadensersatzforderungen einiger Tausend Telekom-Aktionäre gegen das Telekommunikationsunternehmen verzögert sich. Der Konzern hat eine Fristverlängerung für die Aussagen von den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Sommer und Ricke durchgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Beim Prozess klagen mehr als 16.000 Telekom-Aktionäre gegen das Unternehmen. Die Deutsche Telekom konnte eine Frist für die Vorlage bisher streng geheimgehaltener Zeugenaussagen der beiden Ex-Vorstandsvorsitzenden aus einem früheren Verfahren in den USA verlängern lassen, berichtet der Spiegel.

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Die Begründung: Die Aussagen seien teilweise mit persönlichen Angaben durchsetzt, die zunächst noch geschwärzt werden müssten. Unter anderen sollen Vermögensverhältnisse der ehemaligen Telekom-Manager aus den Akten getilgt werden. Dieses Prozedere sei in der bisherigen Frist nicht möglich gewesen.

Die meisten Prozessbeobachter hingegen sehen in dieser Frage ein taktisches Manöver der Telekom-Rechtsvertreter. Damit solle das Verfahren verzögert und die Kläger zermürbt werden.

Das Gericht hatte die Vorlage der Aussageprotokolle von Sommer und Ricke aus einem 2005 abgeschlossenen Verfahren in den USA angeordnet. Mit den Protokollen sollen Aussagen der beiden Manager in den USA und im Verfahren in Deutschland verglichen werden. So können Abweichungen festgestellt werden.

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