Atom-Nettop im Fuß eines 18-Zoll-Monitors

Ungewöhnliches Design von Averatec

Es sieht aus wie ein Netbook mit aufgeschraubtem LCD-Monitor - und genau das ist der Rechner "A1" von Averatec im Prinzip auch. Das Gerät lässt sich als "Public Display" oder digitaler Bilderrahmen aber auch leicht an eine Wand schrauben, zudem ist der Monitor im 16:9-Format noch eine Seltenheit.

Artikel veröffentlicht am ,

Averatec A1
Averatec A1
Averatec, ein Label des koreanischen PC-Herstellers TriGem, will mit dem "A1" Anfang Oktober 2008 eines der ersten Nettops auf den deutschen Markt bringen. Unter dieser von Intel geprägten Bezeichnung versteht die PC-Branche kleine, kompakte Rechner für den Desktopbetrieb mit vergleichsweise leistungsschwacher Hardware. Dafür sind die Nettops, ähnlich den Netbooks, besonders günstig.

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Rückseite mit VESA-Bohrungen
Rückseite mit VESA-Bohrungen
So soll auch der A1 nur 499 Euro kosten. Das entspricht in etwa dem Preis eines Netbooks mit Festplatte plus einem 19-Zoll-Monitor. Der A1 soll aber vor allem durch seine Einsatzgebiete überzeugen. Der Fuß des Monitors lässt sich einklappen, an der Rückseite des Geräts finden sich vier Bohrungen, die dem VESA-Standard entsprechen. Damit passt der A1 in entsprechende für Monitore vorgesehen Wandhalterungen und kann laut Averatec beispielsweise als per WLAN befüllbarer digitaler Bilderrahmen dienen.

A1 zusammengeklappt
A1 zusammengeklappt
Für den Einsatz als Gerät zur Medienwiedergabe spricht auch das Display mit 1.680 x 945 Pixeln im Format 16:9, das bisher nur bei einigen Notebooks zu finden ist. Die bekannten Breitbilddisplays in Notebooks und Desktopmonitoren haben ein Seitenverhältnis von 16:10.

Seitenansicht des A1
Seitenansicht des A1
Die Hardware des A1 entspricht dem von Netbooks gewohnten: Intels Atom N270 mit 1,6 GHz dient als Prozessor und herrscht über 1 GByte DDR2-Speicher, gesteuert von Intels 945GSE-Chipsatz samt integrierter Grafik. Ins Netz kommt der A1 über WLAN mit integrierten Antennen nach 802.11b/g oder per Fast-Ethernet. Drei USB-2.0-Ports sitzen neben Ethernet und der Buchse für das externe Netzteil an der Rückseite, an der rechten Seite finden sich VGA-Ausgang und zwei weitere USB-2.0-Anschlüsse sowie Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon.

Eine per SATA angebundene 2,5-Zoll-Festplatte von 160 GByte Größe dient als Datenspeicher. Der Fuß mit der Elektronik ist 28,7 x 21,4 x 3,3 Zentimeter groß und hat damit fast genau das Format eines DIN-A4-Blatts. Das Gerät ist rund 4 kg schwer und wird mit Windows XP geliefert. Nach dem Marktstart im Oktober 2008 will Averatec auch einen Akkupack anbieten, der das Gerät mobil machen soll.

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denkenbitte! 08. Sep 2008

Netbook --> VGA und dann die Auflösung? Denkt doch bitte mal nach! Da kann ich ja gleich...

.................. 08. Sep 2008

Vielen Dank für den Link, das hat mich jetzt wirklich beeindruckt!

Lino 08. Sep 2008

Und die hälfte davon wir mit einer Desktopauflösung von 1024x768 laufen.

Ack 07. Sep 2008

Und wie viel Strom der wohl braucht? Da häng ich mir lieber einen eingerahmten...

340R 07. Sep 2008

Danke, Nico.



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