Tinic Uro: Flash bremst den Browser nicht aus

Webdesigner sind schuld, wenn Flash die CPU unnötig belastet

Nachdem Googles Chrome das Thema Browserperformance ins Licht der Öffentlichkeit gerückt hat, knüpfen sich manche nun auch Flash vor, denn "Flash bremst den Browser aus" , ist mancherorts zu lesen. Doch das will Adobe-Entwickler Tinic Uro so nicht stehen lassen. Er mahnt vor allem vor der unnötigen Verwendung von WMODE.

Artikel veröffentlicht am ,

Uro ist maßgeblich an der Entwicklung von Adobes Flash-Player beteiligt und bezieht in seinem Blog Stellung zu dem Vorwurf, Flash bremse den Browser aus. Anders als das statische Dokumentenformat HTML sei Flash auf die Darstellung multimedialer Inhalte ausgelegt und die Darstellung von Animationen und Video belaste die CPU nun einmal dauerhaft, während das Rendern einer Website den Prozessor nur sehr kurzfristig in Beschlag nehme. Wenn eines Tages der Browser multimediale Inhalte direkt abspiele, werde sich die Ressourcennutzung der von Flash angleichen, so Uro.

Inhalt:
  1. Tinic Uro: Flash bremst den Browser nicht aus
  2. Tinic Uro: Flash bremst den Browser nicht aus

Auch mit Ajax sei Flash nicht zu vergleichen, denn damit würden primär sogenannte RIAs (Rich Internet Applications) wie Google Mail oder Maps erstellt und gute Applikationen würden nun auch Nutzereingaben oder Netzwerkaktivität reagieren. So sei auch hier die CPU-Nutzung auf kurze Zeiträume beschränkt, anders als bei Flash-Animationen oder Videos. In Flash realisierte RIAs seien nicht mehr CPU-intensiv als entsprechende Ajax-Applikationen, es sei denn, die Entwickler würden sie mit oft unnötigen Animationen bestücken, die zugleich die Benutzbarkeit beeinträchtigen.

Dennoch gibt es Situationen, in denen Flash die CPU auslastet, obwohl es in keinem aktiven Tab zu sehen ist, räumt Uro ein. Adobe habe zusammen mit Browserherstellern versucht, die Flash-Ausführung zu stoppen, sobald das jeweilige Tab nicht mehr sichtbar ist. Die Ergebnisse seien aber eher einem Desaster gleichgekommen, denn damit schaltet auch der Ton ab, es werden keine Daten mehr über das Netzwerk übertragen und somit beispielsweise auch keine Videos im Hintergrund geladen. Zudem wird die ActionScript-Ausführung angehalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Tinic Uro: Flash bremst den Browser nicht aus 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Loci 07. Sep 2008

Wenn man sich z.B. Youtube-Videos unter Linux mit Firefox oder Seamonkey anschaut dann...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2008

Hat irgendwer behauptet das du ALLE deine Anwendungen in Flex/Air/PHP schreiben sollst...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2008

gerade mit Firefox getestet ... keine Problem Firefox bleibt flüssig.

kikimi 06. Sep 2008

Nope. Da man mit NoScript eine Whitelist anlegen kann. Minimaler Aufwand, klasse...

Anonymer Nutzer 06. Sep 2008

es lebe Flex/Air. Da kann man feine Dinge mit machen. PS: Flash Werbung stinkt!



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ada & Zangemann
Das IT-Märchen, das wir brauchen

Das frisch erschienen Märchenbuch Ada & Zangemann erklärt, was Software-Freiheit ist. Eine schöne Grundlage, um Kinder - aber auch Erwachsene - an IT-Probleme und das Basteln heranzuführen.
Eine Rezension von Sebastian Grüner

Ada & Zangemann: Das IT-Märchen, das wir brauchen
Artikel
  1. HMD Global: Nokia 9 Pureview bekommt doch kein Android 11
    HMD Global
    Nokia 9 Pureview bekommt doch kein Android 11

    Wer ein Nokia 9 Pureview besitzt, erhält vom Hersteller als Ausgleich beim Kauf eines anderen Nokia-Smartphones einen Rabatt.

  2. TTDSG: Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten
    TTDSG
    Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten

    Mit jahrelanger Verspätung macht Deutschland die Cookie-Einwilligung zur Pflicht. Die Verordnung zu Einwilligungsdiensten lässt noch auf sich warten.

  3. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /