Spiele-Fachzeitschrift ruft zum "Spielekiller"-Protest auf
Den Brief hat die Zeitschrift zusammen mit einer Reihe von E-Mail-Adressen führender bayerischer Landespolitiker veröffentlicht, darunter die offizielle Staatskanzlei-Adresse von Ministerpräsident Beckstein. Weitere Adressaten sind die CSU-Generalsekretärin Christine Hadertauer, Innenminister Joachim Herrmann und Europaminister Markus Söder. Die Redaktion fordert ihre Leser auf, das Schreiben mit Namen und Adresse an die genannten und weitere relevante Politiker zu schicken.
Im Rahmen der Aktion will das in Fürth (Bayern) ansässige Magazin, das zum Computec-Verlag gehört, keine Lockerung der bestehenden deutschen Jugendschutzgesetze erreichen, sondern lediglich eine weitere Verschärfung verhindern: "Kinder- und Jugendschutz ist wichtig und wertvoll und aus gutem Grund in der Verfassung verankert. Wie Ihnen bekannt ist, gelten in Deutschland diesbezüglich schon jetzt die europaweit schärfsten Gesetze." Stattdessen wird unter anderem gefordert, "den irreführenden und diskriminierenden Begriff 'Killerspiele' aus der politischen Diskussion zu nehmen" und "nicht länger das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen durch unsachliche Kritik zu untergraben".


