Abo
  • Services:

Samsung prüft Kauf von Flashkartenhersteller SanDisk

Preisverfall lässt Marktwert auf 3 Milliarden US-Dollar schrumpfen

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung prüft den Kauf des US-amerikanischen Flashkartenherstellers SanDisk. Einen entsprechenden Bericht der Onlinezeitung eDaily hat Firmensprecher James Chung in einer Börsenmitteilung teilweise bestätigt. "Wir prüfen verschiedene Optionen im Bezug auf SanDisk, bisher ist aber noch nichts entschieden."

Artikel veröffentlicht am ,

Die südkoreanische Onlinezeitung eDaily berichtet, dass Samsung den Speicherkartenkonkurrenten SanDisk kaufen will. Die Investmentbank JPMorgan Chase & Co. sei vor einem Monat von Samsung als Berater für die Übernahme der Firma ausgewählt worden, so das Blatt unter Berufung auf Bankenkreise. Auch Seagate Technology soll Interesse an SanDisk haben, so die Zeitung.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Medion AG, Essen

SanDisk, dessen Marktwert bei rund 3 Milliarden US-Dollar liegt, beschäftigt weltweit circa 3.000 Personen. Das Unternehmen hatte im Juli 2008 mit 67,9 Millionen US-Dollar den höchsten Quartalsverlust seit fast sieben Jahren eingefahren.

Laut Angaben von iSuppli ist SanDisk der weltgrößte Aufkäufer von NAND Flash Chips und fertigt daraus die Kartenformate CompactFlash, SD, miniSD, Micro SD, MultiMediaCard, Reduced Size MultiMediaCard (RS-MMC), Memory Stick PRO und zugehörige Memory-Stick-Produkte, xD-Picture Cards und USB-Flash-Laufwerke.

Toshiba erklärte im Februar 2008, zusammen mit SanDisk zwei Halbleiterfabriken bauen zu wollen. Die Investitionssumme beträgt 16 Milliarden US-Dollar. SanDisks Hauptlieferant ist derzeit Toshiba, die 1988 gegründete Firma bezieht aber auch Flashspeicher von Samsung mit einem Marktanteil laut iSuppli von 42,3 Prozent bei NAND-Flashs, gefolgt von Toshiba mit 27,5 Prozent und Hynix Semiconductor mit 13,4 Prozent. Durch die Überproduktion gaben die NAND-Preise 2008 bereits um 51 Prozent nach.

SanDisk besitzt etwa 860 US-Patente sowie 550 in anderen Ländern angemeldete Patente. Samsung zahlt nach Berechnungen von Lehman-Brothers-Analysten jährlich 400 bis 500 Millionen US-Dollar an Patentgebühren an SanDisk. Allein deswegen lohne sich die Übernahme, meinen Investmentbanker.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspeis ca. 30€)
  3. 22,99€
  4. 77€ (Vergleichspreis 97€)

Kratzi 06. Sep 2008

Wenn ich mir so einen Quatsch als SanDisk Mitarbeiter hier lesen muss, kann ich nur den...

Nixles 05. Sep 2008

Nein, du erkennst nur den Unterschied zwischen einzelnen und fertig bestückten nicht ;)

operafan 05. Sep 2008

Aus SanDisk wird SamDisk ;) (kT)


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /