Sony bleibt dem DV-Band treu: Neue Oberklasse-HDV-Kameras
Das 20x Objektiv der Kameras ist fest verbaut und mit den drei Ringen am Camcorder können Iris, Fokus und Zoom manuell verstellt werden. Für den Zoom stehen auch zwei Tastenwippen an den Griffbereichen zur Verfügung. Die Blende liegt bei F1.6 bis 3.4, die Verschlusszeiten bei 1/4 bis minimal 1/10.000. Die minimale Lichtstärke gibt Sony mit 1,5 Lux an. Gegen Überbelichtung hilft die zuschaltbare Zebra-Funktion. Dazu kommen sehr viele Knöpfe für direkte Bedienung ohne Umwege über Menüs und viele Anschlüsse: Beide Kameras besitzen auch einen HDMI-Ausgang. Natürlich gehören die sonst üblichen Anschlüsse wie IEEE 1394 alias Firewire, Kopfhörer und Videoausgänge wie Komponentenausgang oder S-Video dazu.
Außerdem haben die Kameras drei ND-Filterstufen eingebaut (1/4, 1/16 und 1/64) und lassen sich auch als überdimensionierter Fotoapparat nutzen. Zusätzlich bieten die beiden Kameras einen hochauflösenden 3,2-Zoll-Bildschirm mit insgesamt 921.000 Pixeln. Die HDR-FX1 bot vor vier Jahren gerade mal 250.000 Pixel an.
Beim Vorgängermodell HVR-Z1 ist es außerdem möglich, zwischen 50- und 60-Hertz-Aufnahmen zu wechseln. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass dies auch bei der HVR-Z5 möglich sein wird. Bisher sind sowohl für die HDR-FX1000 als auch die HVR-Z5J nur japanische Termine und Preise bekannt.
Die beiden Kameras FX1000 (japanisches Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)) und Z5J (japanisches Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)) wiegen ohne Akku 2,1 respektive 2,2 kg. Mit Akku müssen nochmals 300 bis 400 Gramm hinzugerechnet werden. Je nach Akku können laut Sony ununterbrochen bis zu sieben Stunden Video aufgezeichnet werden. Wird die Kamera aktiv bedient (Zoomen, regelmäßiges Ein- und Ausschalten der Kamera), reduziert sich die Akkulaufzeit auf etwa dreieinhalb Stunden.
Weitere Bilder der Kameras finden sich in der japanischen AV Watch(öffnet im neuen Fenster).


