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Sony bleibt dem DV-Band treu: Neue Oberklasse-HDV-Kameras

Vorerst nur für Japan: HDV-Kameras HDR-FX1000 und HVR-Z5J. Während sich der Rest der Kameraindustrie langsam von bandbasierten Standards entfernt, bietet Sony demnächst in Japan zwei Kameras an, die noch auf herkömmlichen MiniDV-Bändern im DV-, HDV- und DVCAM-Format aufzeichnen. DVCAM beherrscht aber nur die Profivariante. Wer keine Lust auf Bandsalat hat, kann an diese Variante außerdem einen CompactFlash-Rekorder andocken.
/ Andreas Sebayang
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Sony hat in Japan zwei neue HDV-Kameras vorgestellt, die sich in der Ausstattung unterscheiden, aber trotzdem sehr ähnlich aufgebaut sind. Der Nachfolger der HDR-FX1 wird die HDR-FX1000(öffnet im neuen Fenster) sein. Die Profivariante der FX1000 ist die HVR-Z5J. Beide Camcorder zeichnen ihre Bilder auf MiniDV-Bänder auf.

Das 20x Objektiv der Kameras ist fest verbaut und mit den drei Ringen am Camcorder können Iris, Fokus und Zoom manuell verstellt werden. Für den Zoom stehen auch zwei Tastenwippen an den Griffbereichen zur Verfügung. Die Blende liegt bei F1.6 bis 3.4, die Verschlusszeiten bei 1/4 bis minimal 1/10.000. Die minimale Lichtstärke gibt Sony mit 1,5 Lux an. Gegen Überbelichtung hilft die zuschaltbare Zebra-Funktion. Dazu kommen sehr viele Knöpfe für direkte Bedienung ohne Umwege über Menüs und viele Anschlüsse: Beide Kameras besitzen auch einen HDMI-Ausgang. Natürlich gehören die sonst üblichen Anschlüsse wie IEEE 1394 alias Firewire, Kopfhörer und Videoausgänge wie Komponentenausgang oder S-Video dazu.

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Auffälliges Merkmal ist der Wechsel von der 3xCCD-Technik auf 3x1/3-Zoll-CMOS-Bildsensoren. Sony hat schon bei den anderen HDV-Kameras auf die platzsparende Technik gewechselt. Die Kamera nimmt mit den CCDs (jeweils 1,12 Millionen Pixel, netto 1,04 Millionen Pixel) im 16:9-Format bei einer Auflösung von 1.440 x 810 Pixeln in den Formaten 1080/24p, 1080/30p und 1080/60i auf. Die Pixel der neuen Kameras sind im Unterschied zu den alten Modellen also quadratisch.

Außerdem haben die Kameras drei ND-Filterstufen eingebaut (1/4, 1/16 und 1/64) und lassen sich auch als überdimensionierter Fotoapparat nutzen. Zusätzlich bieten die beiden Kameras einen hochauflösenden 3,2-Zoll-Bildschirm mit insgesamt 921.000 Pixeln. Die HDR-FX1 bot vor vier Jahren gerade mal 250.000 Pixel an.

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Die HVR-Z5J(öffnet im neuen Fenster) ist die Profivariante der FX1000 und bietet mehr: XLR-Anschlüsse mit Phantom-Speisung, ein externes Mikrofon, zusätzliche Einstellungen, einen optionalen CompactFlash-Rekorder (HVR-MCR1(öffnet im neuen Fenster)) und der Nutzer kann mit ihr auch im DVCAM-Format aufnehmen.

Beim Vorgängermodell HVR-Z1 ist es außerdem möglich, zwischen 50- und 60-Hertz-Aufnahmen zu wechseln. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass dies auch bei der HVR-Z5 möglich sein wird. Bisher sind sowohl für die HDR-FX1000 als auch die HVR-Z5J nur japanische Termine und Preise bekannt.

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Die HDR-FX1000 soll am 10. November 2008 erscheinen und 400.000 Yen kosten. Das entspricht etwa 2.600 Euro, allerdings ohne deutsche Steuern und Importzölle. Die HVR-Z5J folgt im Monat später und soll 554.400 Yen kosten (etwa 3.600 Euro).

Die beiden Kameras FX1000 (japanisches Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)) und Z5J (japanisches Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)) wiegen ohne Akku 2,1 respektive 2,2 kg. Mit Akku müssen nochmals 300 bis 400 Gramm hinzugerechnet werden. Je nach Akku können laut Sony ununterbrochen bis zu sieben Stunden Video aufgezeichnet werden. Wird die Kamera aktiv bedient (Zoomen, regelmäßiges Ein- und Ausschalten der Kamera), reduziert sich die Akkulaufzeit auf etwa dreieinhalb Stunden.

Weitere Bilder der Kameras finden sich in der japanischen AV Watch(öffnet im neuen Fenster).


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