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Gespräch mit Mr. Ubisoft: Petz, Tom Clancy und Anno 1404

Golem.de: Derzeit findet in der Spielebranche ein Konzentrationsprozess statt, zuletzt etwa mit dem Zusammenschluss von Activision und Blizzard zum neuen Marktführer. Wie will Ubisoft da mithalten?

Anno 1404
Anno 1404
Guillemot: Ich glaube zutiefst, dass das wichtigste die Qualität der Spiele ist. Wir arbeiten sehr hart daran, Spiele zu produzieren, die Umsätze in der Höhe von 200 Millionen, 600 Millionen Euro oder gar einer Milliarde Euro generieren. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Schauen Sie sich mal an, was den Erfolg von Activision ausmacht: World of Warcraft, Call of Duty und Guitar Hero. Diese Titel machen wahrscheinlich 70 bis 80 Prozent ihres Umsatzes aus, und quasi jeden Cent Gewinn - wahrscheinlich noch mehr. Wir wollen Spiele herstellen, die genauso stark sind wie die, die sie produzieren. Das wird uns helfen, extrem stark zu wachsen.

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Golem.de: Ubisoft hat eine ganze Reihe von Entwicklerstudios in der ganzen Welt gekauft, auch in Ländern wie Singapur und Indien. Wozu benötigen Sie diese enormen Kapazitäten?

Guillemot: Unsere Produkte werden immer aufwendiger, wir brauchen für die Entwicklung immer mehr Zeit und mehr talentierte und gut ausgebildete Künstler und Grafiker. Wir besitzen mehr Marken als früher und expandieren schnell.

Golem.de: Wie koordinieren Sie die Studios - und bedeuten diese weltweiten Strukturen nicht, dass ein Entwickler bei Blue Byte in Deutschland immer nur "Siedler"-Spiele produziert, während ein indischer Programmierer beispielsweise sein Leben lang an Handyspielen arbeiten muss?

Guillemot: Es ist sehr wichtig, dass wir Entwickler mit Leidenschaft haben. Wenn sie sich wirklich für etwas begeistern, bringen sich die Mitarbeiter viel stärker ein. Und ja, wenn wir uns in bestimmten Ländern engagieren, um die Kosten zu senken, dann funktioniert das nur für Teilbereiche, etwa die weniger wichtigen Teile der Grafik oder einige Sounds.

Golem.de: Das letzte Spiel, das Ubisoft neu angekündigt hat, war Anno 1404, eine sehr deutsche Marke. Wie wichtig finden Sie lokale Spielinhalte?

Guillemot: Das ist ein wesentliches Element, wenn die Branche weiter wachsen möchte. Die Spieleindustrie expandiert sehr schnell - 40 Prozent seit Anfang des Jahres 2008. Das Wachstum kommt von Casual-Titeln und von Kunden, die ihre Welt im Spiel wiederfinden möchten. Deshalb bin ich überzeugt, dass Inhalte etwa mit Bezug zu ihrem Land künftig viel wichtiger werden. Wenn es mehr Menschen gibt, die Spiele kaufen, lohnt sich auch der Aufwand für lokale Anpassungen.

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Schugy 09. Sep 2008

Beyond Good and Evil finde ich interessant und soll mit wine sogar recht gut laufen. Mal...

borstentier 07. Sep 2008

man muss sich nur mal anschauen wie viel Schrott Ubisoft schon für die Wii veröffentlicht...

keiner 05. Sep 2008

Und die ganzen Add Ons dazu, also auch mind. 30 Boxen.

Andreas Heitmann 05. Sep 2008

Ich besass damals ebenfalls diese Soundkart. Sie war die einzige, wenn es darum ging...

FranUnFine 05. Sep 2008

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