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Gespräch mit Mr. Ubisoft: Petz, Tom Clancy und Anno 1404

Petz (Nintendo DS)
Petz (Nintendo DS)
Golem.de: Wie viele neue Kunden sind das?

Guillemot: Allein im letzten Jahr haben wir von unseren Casual-Reihen Imagine und Petz rund zwölf Millionen Einheiten verkauft. Wer sich für solche Titel interessiert, kauft normalerweise zwei Spiele - das heißt, dass wir gut sechs Millionen neue Spieler gewonnen haben, von denen sich 90 Prozent vorher nicht für die Produkte unserer Branche interessiert haben. Das ist eine riesige Erweiterung des Marktes.

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Golem.de: Wie wichtig finden Sie den sogenannten Hardcoremarkt?

Guillemot: Auch dieser Markt wächst. Aber es ist doch so: Auch ein sehr zugängliches Spiel kann Hardcorespieler ansprechen. Ich finde es sehr wichtig, dass wir jedem Kunden das bieten, was er möchte. Deshalb sorgen wir dafür, dass sich unsere Spiele auf intelligente Weise an den Kunden anpassen. Bei erfahrenen Spielern steigt etwa der Schwierigkeitsgrad automatisch, sie haben es dann beispielsweise mit mehr Gegnern zu tun.

Golem.de: Wenn ich in zehn Jahren das Wort "Ubisoft" höre, an was denke ich dann? An Filme, Bücher oder an Spiele?

Guillemot: Wir wollen alle diese Dinge gleichzeitig tun. Unser Ziel ist es, dass der Spieler, der sich mit einem Single- oder Multiplayerspiel beschäftigt, direkt in der Umgebung dieses Spiels beispielsweise mehr über den Helden herausfinden kann und dann gleich wieder neue Erlebnisse mit ihm hat. Im Film kann man dann mehr darüber erfahren, was genau passiert ist, woher der Held kommt, wer seine Freunde und Feinde sind. Mit einer Fernsehserie können wir neue Figuren mit spannendem Hintergrund erschaffen. Und auch das Buch ist sehr wichtig - wir geben dem Spieler die Möglichkeit, sich in diese Welt hineinzuversetzen und viel mehr zu erleben, als wenn er nur ein Spiel spielt.

Golem.de: Wird es nicht extrem teuer, all die dafür benötigten Materialien herzustellen?

Guillemot: Die Leistungsfähigkeit der nächsten Konsolengeneration wird sich enorm erhöhen, sowohl die Grafikauflösungen wie die Animationen, etwa von Gesichtsausdrücken. Das, was wir an Grafik- und Animationsmaterial für Filme produzieren, wird also auch in Spielen nutzbar sein. Es sind dann auch die gleichen Menschen, die dieses Material herstellen. Wir in der Spieleindustrie können immer noch nicht alle wirklich guten Animationskünstler und Grafiker zu uns holen. Wir haben zwar sehr talentierte Mitarbeiter, aber die Filmindustrie ist ebenfalls stark. Ich will, dass die Besten in unserer Branche arbeiten, damit die Spiele noch besser werden.

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Schugy 09. Sep 2008

Beyond Good and Evil finde ich interessant und soll mit wine sogar recht gut laufen. Mal...

borstentier 07. Sep 2008

man muss sich nur mal anschauen wie viel Schrott Ubisoft schon für die Wii veröffentlicht...

keiner 05. Sep 2008

Und die ganzen Add Ons dazu, also auch mind. 30 Boxen.

Andreas Heitmann 05. Sep 2008

Ich besass damals ebenfalls diese Soundkart. Sie war die einzige, wenn es darum ging...

FranUnFine 05. Sep 2008

Schnelle Reaktion auch bei Kleinigkeiten!



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