Video Pro X: Professionelle Videoschnittsoftware von Magix
Die Videosoftware ist mit einer Bildstabilisierung versehen, die verwackeltes Bildmaterial auch nachträglich ausbessern können soll. Dazu verschiebt die Software das Bild entsprechend der fehlerhaften Bewegungen in die jeweilige Gegenrichtung. Allerdings entsteht dabei ein vergrößertes Bild, was aber kaum zu bemerken ist, verspricht der Hersteller.
Alle unterstützten Videoformate einschließlich XDCAM(öffnet im neuen Fenster) werden dabei im Quellformat bearbeitet, so dass keine zeitaufwendige Konvertierung anfällt. Zudem nutzt die Software neben dem Hauptprozessor auch die Leistung der Grafikchips, um Videos zu dekodieren und zu mischen sowie Überblendungen oder andere Effekte zu berechnen.
Die Tastenkürzel für die Pogrammbedienung können nach Belieben verändert werden. Damit will Magix Umsteigern von anderen Applikationen die Umgewöhnung vereinfachen. Die Software besitzt einen Titeleditor und kann mit dem Modul Magix 3D Maker auch 3D-Textanimationen erzeugen. Tonspuren können umfangreich nachbearbeitet werden, ein Audiomixer steht bereit und Dolby Digital 5.1 kann die Software erzeugen. Ferner gibt es einen Keyframe-Editor mit Bézierkurven, eine 3-Wege-Farbkorrektur und eine Stapelverarbeitung, um häufig benötigte Funktionen zu automatisieren.
Beim Anlegen von DVD-Menüs bietet die Software bis zu acht umschaltbare Stereotonspuren und auch der Export auf Blu-ray-Disc ist neben vielen anderen Formaten dabei. Ferner lässt sich die Software mittels Plug-ins erweitern. Dabei werden VirtualDub und proDAD Vitascene/Adorage für Videomaterial sowie VST-Module und DirectX-Plug-ins für Tondaten unterstützt.
Magix will Video Pro X(öffnet im neuen Fenster) für die Windows-Plattform Ende September 2008 zum Preis von 349 Euro auf den Markt bringen. Crossgrade-Angebote von einer beliebigen Videoschnittsoftware gibt es für 249 Euro.