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Red Hat kauft KVM-Entwickler

Xen wird weiter unterstützt

Red Hat hat die israelische Softwarefirma Qumranet gekauft, die hinter dem freien Hypervisor KVM steht. Damit wird Red Hat seine Virtualisierungsstrategie in Zukunft vor allem auf dem im Linux-Kernel enthaltenen Hypervisor aufbauen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Es deutete sich schon länger an, dass Red Hat mehr auf KVM setzen würde. Im Sommer 2008 stellte der Linux-Anbieter oVirt vor, einen Embedded-Hypervisor auf Basis von KVM. Schon früher waren Gerüchte aufgekommen, Red Hat könnte in der nächsten Version seines Enterprise Linux KVM als Hypervisor verwenden.

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Durch die Übernahme stoßen nun die KVM-Hauptentwickler zu Red Hat. Das Projekt selbst bleibt Open Source. Red Hat will nun vor allem weiter an seinem Embedded-Hypervisor arbeiten. Dieser soll bis Ende 2009 fertig sein und sowohl Windows als auch Linux virtualisieren können.

Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL) nutzt Xen. Der Hypervisor werde auf jeden Fall noch bis 2014 mit RHEL 5 unterstützt, hieß es während eines Webcasts zur Übernahme von Qumranet. Ob Xen auch in RHEL 6 noch eine Rolle spielen wird, wurde nicht verraten.

KVM wurde bereits Anfang 2007 in den Linux-Kernel aufgenommen und wird seitdem sehr aktiv weiterentwickelt und gepflegt. Die Software nutzt die Hardware-Virtualisierungstechniken von AMD und Intel und kann so auch unmodifizierte Gäste wie Windows ausführen. Paravirtualisierung unterstützt KVM ebenfalls.

Zusätzlich zu KVM übernimmt Red Hat mit dem Kauf von Qumranet auch das Produkt Solid ICE. Die Virtual-Desktop-Infrastructure-Software lässt Linux- und Windows-Desktops auf einem Linux-Server laufen. Der Zugriff erfolgt über das extra entwickelte SPICE-Protokoll oder über RDP. Damit sei Red Hat nun in der Lage, eine komplette Virtualisierungsplattform für Unternehmen anbieten zu können, hieß es.

107 Millionen US-Dollar in bar hat Red Hat für Qumranet bezahlt. 20 Millionen US-Dollar zusätzlichen Umsatz erwartet Red Hat in Folge der Übernahme für das nächste Jahr.



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KVMler 04. Sep 2008

Red Hat baut sich so langsam aber sicher sehr umfangreichen Enterprise Portfolio auf...


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