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60 Minuten: Spore

Fertige Evolutionssimulation von Will Wright ausführlich gespielt

Genial gut oder groß gescheitert? Rund vier Jahre lang hat Will Wright am Nachfolgeprojekt zum Millionenhit "Die Sims 2" gearbeitet. Jetzt ist Spore fertig und Computerspieler können ihre ganz persönliche Evolution auf PC und Mac lostreten. Am Tag der Veröffentlichung hat Golem.de für eine Stunde die Verkaufsversion angespielt.

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Spore (Windows-PC, Mac): 1 DVD, 80 Seiten Handbuch
Spore (Windows-PC, Mac): 1 DVD, 80 Seiten Handbuch
Der Anbeginn allen Lebens ist ein kleiner, grüner Einzeller mit niedlichen Glubschaugen - jedenfalls in Spore. In der Einzelspielerkampagne steuert der Spieler entweder einen Pflanzen- oder einen Fleischfresser durch die Ursuppe. Wir haben uns für Letzteres entschieden und schwimmen jetzt auf der Suche nach DNA in halbwegs heimelig aussehendem Schleim. Mit der Tastatur oder der Maus bestimmen wir die Richtung, und sobald rosarote DNA-Krümel in unserer Nähe sind, beißt unsere kleine Kreatur begeistert zu. Ziel: so viel fressen, dass sich der Statusbalken am unteren Bildschirmrand füllt. Kann das wirklich sein - das neue Werk von Design-Guru Will Wright fängt an wie ein simples Geschicklichkeitsspielchen aus der Anfangszeit der Spielegeschichte?

Allmählich gesellen sich weitere Einzeller hinzu, und es beginnt so etwas wie eine natürliche Selektion: Wenn wir direkt auf die DNA-Häppchen zusteuern, fressen wir sie und die Konkurrenz schaut in die Röhre. Langsam wachsen wir, der Hintergrund ändert sich - grafisch sehr schön umgesetzt - allmählich, im Hintergrund sind verschwommen andere größere Zellmonster zu erkennen. Jetzt kommt ein größerer Einschnitt: Das Programm sagt uns, dass wir uns vermehren können. Auf Knopfdruck zirpt unser Alter Ego, ganz in der Nähe sind kleine Herzchen zu sehen - mehr zeigt Spore nicht in Sachen Geschlechtsverkehr. Immerhin landen wir dann im schon vorab veröffentlichten Kreatureneditor. Hier sind momentan nur ein paar wenige Gegenstände verfügbar, mit denen wir unseren Ursuppenbewohner tunen können: Stacheln für verbesserte Angriffs- und Verteidigungswerte, oder Flossen für mehr Tempo.

Spore
Spore
Unsere Kreatur verputzt allmählich auch größere Gegner, wächst kräftig heran, weicht ab und zu mal richtig großen und gefährlichen Geschöpfen aus. Im Hintergrund dudelt eine leicht psychedelische Weise. Es gibt immer wieder mal was Lustiges im Hintergrund zu sehen, ab und an bekommt der Einzeller ein Upgrade: So simpel der Start von Spore gestrickt ist - die Spielegeschichte kennt langweiligere Einstiege. Nach gut 15 Minuten ist der Balken gefüllt, das Programm blendet ein sehr kleines Gehirn ein und gratuliert uns: "Glückwunsch! Du bist auf dem besten Wege, ein Bewusstsein zu entwickeln!"

60 Minuten: Spore 

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Yoshi2009 28. Feb 2009

Ich muss dem Threadersteller recht geben. Spore ist wirklich total langweilig. Die Grafik...

Muhaha 07. Sep 2008

Hasi, Dein Posting riecht nur so nach Guerilla-Marketeer ... geh weg!

dochdoch 06. Sep 2008

doch doch, es gibt sogar bereits welche in der sporepedia :) siehe: http://www.spore.com...

Lucki 05. Sep 2008

Oder man löscht mal seine Viren und nimmt sich mal den Grafiktreiber vor. Dann laufen...


kunstistauchkaktus.de / 04. Sep 2008



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