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Interview: Die meisten haben Vorurteile gegen Roboter

Roboterethik: Pleo ist immer nett
Roboterethik: Pleo ist immer nett
Golem.de: Welche weiteren Fragen müssen geklärt werden, damit wir Roboter in unseren Alltag integrieren können?

Diruf: Je mehr die Roboter können, desto umfassender muss man sich Gedanken über ethische Grundsätze machen. Das sind neben abstrakten Gesetzen, wie Isaac Asimov sie formuliert hat, auch ganz praktische Überlegungen. Ist es zum Beispiel wünschenswert, einen Roboter zu haben, den wir Bier holen schicken können, während wir selbst faul auf der Couch sitzen. Oder sollen die Roboter nicht lieber den Menschen bei ihrer normalen Lebensführung helfen und sie, wie in unserem obigen Beispiel, darin unterstützen, weiterhin aktiv zu bleiben.

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Die Roboterethik betrifft schließlich auch Bereiche wie Sicherheit und Datenschutz. Die Roboter werden ja mit Kameras ausgestattet sein. Wer darf auf die Bilder zugreifen? Was passiert mit dem Gedächtnis des Roboters? Und wie stellen wir sicher, dass ein Roboter nicht gehackt wird?

Golem.de: Mit welchen Aufgaben beschäftigen sich die anderen Partner dieses Projektes?

Diruf: Das Gesamtprojekt wird von der Queen-Mary-Universität London koordiniert. Die Heriot-Watt-Universität in Edinburgh erforscht die Gedächtnisfunktion, eine Forschergruppe in Portugal beschäftigt sich mit verbaler und nonverbaler Kommunikation.

Um die Gestalt des Roboters kümmern sich unsere Partner an der Universität von Hertfordshire in Hatfield. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die sogenannte Migration, ein interessantes Thema: Die Forscher gehen davon aus, dass ein Roboter eine Art "Seele" hat, die aus Informationen besteht und die auf verschiedene Hüllen portiert werden kann.

Im Büro ist vielleicht ein stationärer Roboter. Nach Feierabend überträgt man die Seele auf den PDA und nimmt sie mit nach Hause. Da wird der Roboter dann als 3D-Animation dargestellt, mit dem man unterwegs interagieren kann. Zu Hause wird dann die Seele in den Haushaltsroboter integriert. Die Seele bleibt also immer die gleiche, nur der Körper ändert sich. Die englischen Kollegen haben da schon eine Menge Erkenntnisse gewonnen.

Dann haben wir einen Kooperationspartner in Polen. Das sind Ingenieure, die einen Prototypen bauen können.

 Interview: Die meisten haben Vorurteile gegen Roboter

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blork42 17. Sep 2008

Terminator war unsere echte Zukunft ? Nicht umsonst, nennt der Terminator bei seiner...

lbo 08. Sep 2008

Welchen, bisher von Robotern übernommenen, Job würdest du gerne machen wollen?

lbo 08. Sep 2008

.. da bekommt jeder der möchte von den gogel-twins einen eigenen bot nach haus geliefert...

scaldo 08. Sep 2008

Denke dass eine Gleichsetzung nicht möglich sein wird. Hochentwickelte werden höchstens...

Atomapfel 08. Sep 2008

Ich find den Posing-Robotor knuffig. ^^



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