Adaptec schluckt Experten für 6-Gbps-SAS/SATA

Aristos Logic kostet Schnittstellenhersteller 41 Millionen US-Dollar

Zwei Monate nach dem Verkauf seiner SnapServer-NAS-Sparte an Overland Storage hat Adaptec mit dem Erwerb von Aristos Logic seine Treue zum Geschäft mit Speicherkomponenten demonstriert. Adaptec dürfte besondere Lust auf Aristos' 6-Gbps-SAS/SATA-Technologie verspüren.

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Der Schnittstellenhersteller Adaptec hat unlängst das Privatunternehmen Aristos Logic für 41 Millionen US-Dollar erworben. Die nun übernommene und im Jahr 2000 gegründete Firma mit Hauptsitz im kalifornischen Foothill Ranch hat 75 Beschäftigte. Aristos baut RAID-on-chip-ASICs, die an OEMs und Systemintegratoren verkauft werden. Der einzig öffentlich bekannte Abnehmer ist Sun mit seiner StorageTek-FlexLine-Produktlinie. Weitere Angaben macht Aristos nicht.

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"Adaptecs Umsatz im OEM-Bereich hat etwas nachgelassen", so Suresh Panikar, Adaptecs Marketingdirektor. In seinem letzten Geschäftsquartal erwirtschaftete Adaptec einen Umsatz von 31,5 Millionen US-Dollar, nach 36,1 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Firma aus dem kalifornischen Milpitas versucht zugleich Kosten einzusparen. Durch den Verkauf der Snapserver-Produktlinie könne man sich auf das Kerngeschäft mit Basistechnologie aus den Bereichen RAID-Controller, iSCSI und HBAs rückbesinnen, sagte Panikar.

Mit Aristos biete die Firma nun auch Produkte für Hochleistungsdesktops, Blade-Server und externe Enterprise-Storage-Gehäuse an, so Panikar. Bisher sei man auf serverbasierte RAID-Controller und kleine bis mittelgroße Speichersysteme fokussiert.

Aristos 6-Gbps-SAS/SATA-Technologie ist offenbar das wichtigste Argument für den Kauf durch Adaptec gewesen. Adaptec verkauft bereits Unified-Serial-Controller, die beide Protokolle beherrschen, und will laut Panikar die nächste Produktgeneration Ende 2009 bis Anfang 2010 fertig haben.

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