ClamAV 0.9.4 prüft genauer

Neue Disassembly Engine integriert

Die freie Antivirensoftware ClamAV enthält in der neuen Version 0.9.4 zwei zusätzliche Mechanismen, um Schädlinge aufzuspüren. Außerdem sucht die Software nun nach persönlichen Daten, um einen Identitätsdiebstahl zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die neue Disassembly Engine zerlegt Binärdateien und untersucht den Code selbst an bestimmten Positionen. So soll ClamAV auch verschlüsselte Schadsoftware erkennen können. Letztlich sollen sich so auch zuverlässigere Virensignaturen erstellen lassen. Neu ist außerdem eine Engine, die es ermöglicht, mehrere Signaturen mit logischen Operatoren zu verknüpfen.

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Das "Data Loss Prevention"-Modul untersucht Daten außerdem daraufhin, ob Kreditkartennummern oder andere persönliche Informationen enthalten sind. Dies soll einen Identitätsdiebstahl durch Trojaner verhindern. Für die beste Wirkung soll ClamAV mit Snort kombiniert werden.

Verbessert wurden zudem die Anti-Phishing-Technik und die Untersuchung von Skripten. Außerdem können ClamD nun Verzeichnisse mitgeteilt werden, die nicht untersucht werden sollen. Dies ist speziell für Scans von NFS- und SMB-Servern gedacht.

ClamAV 0.9.4 kann ab sofort im Quelltext heruntergeladen werden. Die Software läuft unter anderem unter Linux und Windows und wird unter der GPL veröffentlicht. Die Änderungen sind in einem PDF-Dokument aufgeführt.

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