Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Asus: Router baut vier unterschiedliche WLAN-Zonen auf

Nutzbare Bandbreite auf Zonen verteilbar. Ab und an besteht der Bedarf an einem zweiten oder dritten WLAN, etwa um Gäste mit einer Internetverbindung zu versorgen oder Geräte mit unzureichender Verschlüsselung doch mal ins Internet zu lassen. Mit Asus' RT-N11 lassen sich sogar vier WLAN-Netzwerke aufspannen und voneinander abschotten.
/ Andreas Sebayang
20 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Damit nicht eine Zone der vier einstellbaren Zonen von Asus' Router RT-N11 durch übermäßige Datentransfers andere Zonen beeinflusst, kann der Nutzer eine bestimmte Bandbreite für die einzelnen WLAN-Netze reservieren. Zusätzlich lässt sich auch der Verschlüsselungsgrad unabhängig einstellen.

Ein Netzwerk für Gäste könnte etwa ungesichert betrieben werden und dürfte bei entsprechender Einstellung höchstens 10 Prozent der Bandbreite überhaupt nutzen. Ein anderes Netzwerk könnte für den Nintendo DS etwa auf das schnell knackbare WEP gestellt werden und die Hauptnutzung des WLANs wird mit WPA2 abgesichert.

Die Absicherung der Netzwerke soll besonders einfach möglich sein. Auf Knopfdruck und mit dem entsprechenden Programm auf dem Windows-Rechner soll das Netzwerk verschlüsselt werden. Das Hantieren mit Netzwerkschlüsseln soll so entfallen. Über die Software lassen sich auch die Zonen verwalten und etwa VLANs zur Absicherung der Netze untereinander einrichten.

Der Router funkt mit seinen zwei abnehmbaren Antennen nach den Standards 802.11b, g und dem Entwurf n. Den Standard 802.11a unterstützt der Router jedoch genauso wenig wie 802.11n auf dem 5-GHz-Band. Es ist also nicht möglich, ein WLAN aufzuspannen, das ungestört im 5-GHz-Bereich funkt und ältere oder kleinere Geräte im vollen 2,4-GHz-Band laufen zu lassen.

Als Switch für kabelgebundene Geräte bietet der RT-11 vier Fast-Ethernet-Anschlüsse. Für Modems steht ein WAN-Port zur Verfügung.

Der RT-N11 ist in der Lage, SNMP-Clients mit Daten über das Netzwerk zu versorgen, lässt VPN-Verbindungen durch und sich über WDS in eine vorhandene WLAN-Struktur einbinden. Außerdem stellt der Router eine virtuelle DMZ bereit und kann von entsprechenden Clients UPnP-Anfragen annehmen und weiterverarbeiten.

Der Router soll bereits im Handel verfügbar sein und 59 Euro kosten.


Relevante Themen