Sonys E-Book-Reader kommt nach Deutschland
Der Sony Reader PRS-505 wurde im Oktober 2007 für einen Preis von rund 300 US-Dollar vorgestellt und ist seitdem in den USA zu haben. Wenn das Gerät nach Deutschland kommt, wird es also schon fast zwei Jahre alt sein. Das Produkt nimmt laut Hersteller rund 160 Bücher im internen Speicher von 192 MByte auf und ist mit Memory Stick Duo oder SD-Card erweiterbar. Das E-Ink-Graustufen-Display mit einer 6-Zoll-Bilddiagonale erreicht eine Auflösung von rund 170 Pixeln pro Zoll. Eine Akkuladung soll für das Aufschlagen von rund 7.500 Seiten reichen. Das Aufladen des Akkus über eine USB-Verbindung dauert nach Sonys Angaben 4 Stunden, mit dem zusätzlich erhältlichen Ladegerät seien nur 2 Stunden nötig.
Dem Sony Reader fehlt bislang eine Suchfunktion, so dass sich E-Book-Inhalte auf dem Gerät nicht durchsuchen lassen. Der Nutzer kann also in den Dokumenten nur blättern, wie er es auch vom herkömmlichen Buch gewohnt ist. Zwar lassen sich Lesezeichen setzen, aber Notizen zu Textstellen oder das Markieren bestimmter Textstellen erlaubt der Sony Reader nicht. Er zeigt die Bildformate JPEG, GIF, PNG und BMP an. Zudem lassen sich ungeschützte Audiodateien im MP3- und AAC-Format wiedergeben. Die Abmessungen des Geräts betragen 123 x 174,3 x 7,8 mm, das Gewicht gibt der Hersteller mit 260 Gramm an.
Einen Bericht, nachdem noch in diesem Jahr ein Start des Kindle der zweiten Generation geplant sei, dementierte(öffnet im neuen Fenster) Amazon-Sprecher Craig Berman jedoch. "Eines kann ich Ihnen mit Sicherheit verraten: Es wird in diesem Jahr keine neue Version des Kindle geben."Damit sei frühestens "irgendwann im nächsten Jahr" zu rechnen.
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