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Interview mit Boris Schneider-Johne über die Xbox 360

Neues Xbox-360-Dashboard
Neues Xbox-360-Dashboard
Golem.de: Wie funktioniert das mit den Avataren? Sowas ist natürlich schön zu vermarkten, aber bringen die auch Vorteile?

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Schneider-Johne: Die Avatare sind eine neue, individuelle Ausdrucksform, mit der man seinen Charakter besser darstellen kann. Und wir werden das auch in Spielen ansetzen. Da setzen neue Dinge an, wir machen etwa Fernsehshows auf Xbox Live. Jeder kennt das Prinzip "eine Frage, vier Antworten", und wenn man 15 richtig beantwortet hat, kriegt man eine Million Euro. Nun, wir haben zum Start keine Million Euro, aber wir werden dieses Quizshow-Prinzip auf die Xbox holen und damit Multiplayer-Spiele anbieten, die interessant sind für jedermann. Jeder, der sowas schon mal im Fernsehen bei Günther Jauch gesehen hat, kann bei uns mitspielen, weil das Spielprinzip dasselbe ist. Wir haben aber den Vorteil, dass wir 100, 500 oder 10.000 Leute gleichzeitig in dieselbe Show holen, alle miteinander spielen und raten, und am Schluss die Besten die Preise gewinnen. Wenn ich dann ins Publikum schaue, sitzen dort die Avatare der einzelnen Mitspieler tatsächlich live vor Ort.

Golem.de: Avatare, Onlinedownloads, Gamertags, Achievements und noch jede Menge weitere Features - wird ganz schön kompliziert. Die einfachste Konsole ist die Wii, und die verkauft sich prächtig. Warum traut sich Microsoft nicht, mal was richtig schön Einfaches zu machen?

Schneider-Johne: Ich glaube, wir gehen mit der Benutzereinfachheit drei Schritte vorwärts. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt - beispielsweise kann die Xbox 360 Fotos abspielen, wenn ich einen USB-Stick oder eine Digitalkamera einstecke. Haben wir auch der Presse immer wieder erzählt, aber die Hälfte unserer Kunden weiß das gar nicht. Diese Sachen wollen wir mit dem neuen Interface, das nicht auf Text, sondern auf Grafik basiert, bekannter machen.

Wir haben sehr viel in die Xbox 360 eingebaut. Eine andere Konsole, die sich sehr auf ein einzelnes Spielprinzip konzentriert, kann das natürlich einfacher machen. Die Nintendo Wii mit den Bewegungscontrollern ist sehr auf dieses Prinzip geeicht, dafür kann die Konsole halt andere Dinge nicht. Unser Anspruch ist, sehr viele sehr verschiedene Dinge anzubieten. Das geht mit der Komplexität einher - ich glaube aber, die kriegen wir mit dem neuen Dashboard gut in den Griff.

Golem.de: Gibt es einen Termin für das neue Dashboard?

Schneider-Johne: Herbst. Und der endet auch in Deutschland am 20. Dezember. Wahrscheinlich sind wir früher fertig. Es ist Software, und da kann es immer einen Last-Minute-Bug geben. Was aber wichtig ist: Das Dashboard kommt weltweit zur gleichen Zeit. Und auch solche Dinge wie Fernsehshows, von denen ich geredet habe, starten in Deutschland in deutscher Sprache zeitgleich mit den USA.

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Der Archivar 10. Sep 2008

Grafisch wird sich nicht mehr so viel tun bei der PS3, eine bessere Auslastung der CELL...

Nicht-Debian... 03. Sep 2008

Dann hoffe ich für Dich, dass Du nicht nach einer RRoD-Reparatur eine Sch...

Flupp99 02. Sep 2008

Glaub mir - die Installation auf der PS3 ist ein Gedicht :-) spätestens wenn Du Dich auf...

bubblelutsch 02. Sep 2008

du bist der depp und/oder der langweiler

Flupp99 02. Sep 2008

MS scheitert am Image... keiner will MS auch noch bei den Konsolen haben... da hilft...


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