Abo
  • Services:

IFA: Garmins nüvis mit 3D-Gebäuden und Fahrspurassistent

GPS-Geräte für Einsteiger bieten Freisprecheinrichtung via Bluetooth

Garmin zeigt auf der IFA die nächste Generation seiner Navigationsgeräteserie nüvi 7. Sie bekommt nun endlich einen Fahrspurassistenten, eine fotorealistische Kreuzungsansicht und eine 3D-Darstellung von Sehenswürdigkeiten. Außerdem hat Garmin neue Einsteiger-Navigationsgeräte im Portfolio. Sie bieten neben TMC auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung - was im Einsteigersegment noch eher ungewöhnlich ist.

Artikel veröffentlicht am , yg

Garmin nüvi 765TFM
Garmin nüvi 765TFM
Die 7er-Serie, die sich aus dem 755TFM, dem 765TFM und dem 775TFM zusammensetzt, bietet einen 4,3 Zoll großen Touchscreen. Darauf werden nun Sehenswürdigkeiten und wichtige Gebäude zur besseren Orientierung in 3D dargestellt. Wie viele Gebäude bereits in 3D erfasst sind, hat Garmin leider nicht verraten. Konkurrent Mio beispielsweise bietet mit seinen Europakarten etwa 1.000 Sehenswürdigkeiten in 3D an. Ebenfalls integriert ist die von Garmin so bezeichnete PhotoNavigation, mit deren Hilfe der Nutzer sich geokodierte Fotos anzeigen lassen und bei Gefallen per Navigationsanweisung auch auf sie zusteuern kann. Auf Garmins Webseite finden sich viele Fotos aus Google Panoramio, die der Nutzer herunterladen und zur Zielbestimmung nutzen kann.

Stellenmarkt
  1. DG Verlag, Wiesbaden
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Aschaffenburg

Neu sind außerdem ein Fahrspurassistent und fotorealistische Kreuzungsansichten, wie sie bei Navigon beispielsweise schon länger üblich sind. Via Fahrspurassistent zeigt das Navigationsgerät schon frühzeitig, auf welche Spur man sich am besten einreiht, damit das Abbiegen richtig klappt. Es zeigt kommende Fahrmanöver und die einzuschlagende Fahrtrichtung detailliert mit Straßenschildern und Pfeilen an.

Garmin nüvi 765TFM
Garmin nüvi 765TFM
Garmin verspricht mit der Reihe nüvi 7 schnellere Kartendarstellungs- und Routenfähigkeiten, außerdem soll das Zoomen auf der Karte flüssiger vonstatten gehen. Weiter hat Garmin eine HotFix-Funktion integriert, die für eine schnellere Satellitenerkennung sorgen soll.

Klassisch wieder integriert ist die Funktion "Wo bin ich?", mit deren Hilfe die aktuelle Position, die nächste Adresse und Kreuzung und nahe gelegene Krankenhäuser, Polizeistationen oder Tankstellen abgefragt werden können.

Die nüvis 755TFM, 765TFM und 775TFM sind standardmäßig mit einem Verkehrsfunkempfänger ausgestattet. Via Bluetooth können das 765TFM und das 775TFM mit einem bluetoothfähigen Mobiltelefon gekoppelt und als Freisprecheinrichtung genutzt werden - Garmin verspricht sogar Stereoempfang.

Das nüvi 755TFM und das 765TFM werden mit Kartenmaterial aus 40 Ländern West- und Osteuropas auf dem internen Speicher ausgeliefert. Das nüvi 775TFM soll zusätzlich Kartenmaterial für Nordamerika und Kanada enthalten. Weitere Daten zu Größe, Displayauflösung, Prozessor und Betriebssystem konnte Garmin mangels Datenblatt leider nicht liefern. Auch Preis und Verfügbarkeit konnte Garmin auf Anfrage nicht nennen.

Garmin nüvi 765TFM
Garmin nüvi 765TFM
Ebenfalls neu vorgestellt hat Garmin die Serie nüvi 2. Bei dem nüvi 265T, dem nüvi 265WT und dem nüvi 275T handelt es sich um günstige Einsteigergeräte mit einem 4,3-Zoll-Bildschirm und - in diesem Preissegment eher ungewöhnlich - einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Außerdem sind die Einsteigergeräte nun standardmäßig mit einem TMC-Empfänger ausgerüstet, der Verkehrsmeldungen in die Routenberechung mit einbezieht und notfalls bei Stau eine entsprechend geänderte Route anzeigt. Außerdem steht dem Nutzer wieder Garmins PhotoNavigation zur Verfügung, über die er sich geokodierte Bilder auf sein Navigationsgerät herunterladen und anschließend dorthin navigieren kann.

Wer in verschiedenen Zeitzonen umherfährt, bekommt bei Garmin eine Zeitzonenfunktion, mit deren Hilfe sich die nüvis bei der Navigation über Ländergrenzen hinweg automatisch an die jeweilige Zeitzone anpassen.

Wie schon die Highend-Geräte der 7er-Serie bietet auch die 2er-Serie ein HotFix, mit dem die Positionsbestimmung schneller als mit den alten Geräten erfolgen soll. Zudem ist wieder die Funktion "Wo bin ich?" integriert.

Das nüvi 265T und nüvi 265WT sollen mit Kartenmaterial für 40 Länder Ost- und Westeuropas ausgestattet sein. Das nüvi 275T soll standardmäßig Karten für Europa und Nordamerika enthalten. Das nüvi 265T soll für 229 zu haben sein, ab wann es im Handel erhältlich ist, hat Garmin nicht verraten. Zum nüvi 265 WT und zum nüvi 275T liegen derzeit ebenfalls keine Informationen zu Verfügbarkeit und Preis vor.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. bei Caseking kaufen

Mr. E. 01. Sep 2008

Gibt's dazu eigentlich schon news bzw. mehr Details? Wurde es auf der IFA vorgestellt...

Netfish 01. Sep 2008

Alle Varianten sind enthalten: Frauenmodus (3D), Eingenordete Karte (2D), sowie...

jojojij2 01. Sep 2008

3D Gebäude und schnickschnack ist für mich nicht das wesentliche.. hatte tomtom 5, hab...

Zumo_Benutzer 31. Aug 2008

Beim Zumo 550 kann das (ist aber eher fürs Moped gedacht)

piiih! 30. Aug 2008

Sowohl vom Design hässlich, als auch von der Anzeige.


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
    Wonder Workshop Cue im Test
    Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

    Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
    Ein Test von Alexander Merz


        •  /