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IFA: Samsung X360 - Leichter als das MacBook Air

Samsungs Antwort auf Apple bietet lange Laufzeit und viele Schnittstellen

"Leichter als Luft und doch voll ausgestattet" - so bewirbt Samsung sein neues 13,3-Zoll-Notebook X360 auf der IFA in Berlin. Es ist leichter als Apples MacBook Air und soll trotzdem lange Akkulaufzeiten, ein besonders helles Display und ausreichend Schnittstellen bieten.

Artikel veröffentlicht am ,

Samsung X360
Samsung X360
Samsungs Notebook X360 sorgt durch den Namen für Verwirrungen, die Ähnlichkeit zur Xbox 360 ist schließlich kaum zu übersehen. Samsung erklärt den Namen wie folgt: Die Drei steht für 13 Zoll, die Sechs für High Value und die Null kommt einfach daher, weil bei Samsung alles mit Zehn multipliziert wird.

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Äußerlich und innerlich hat das Notebook allerdings nichts mit der Xbox 360 gemeinsam. Vielmehr gibt es Gemeinsamkeiten mit Apples MacBook Air, worauf auch der Slogan "Leichter als Luft" ("Lighter than air") anspielen soll. Das Notebook ist leicht, leise und klein - oder besser gesagt: besonders flach. Der Deckel, in dem das Display steckt, ist gerade einmal 3 Milimeter dick. Der Deckel ließ sich jedoch beim ersten Ausprobieren etwas verbiegen. Eine Aluminiumplatte auf der Rückseite soll trotzdem für ausreichende Stabilität sorgen. So flach wie das Macbook Air ist das X360 jedoch nicht. Die Dicke liegt zwischen 16,7 und 30,9 mm. Dafür ist es leichter: 1,27 kg soll die leichteste Variante mit Sechs-Zellen-Akku wiegen.

Samsung X360
Samsung X360
Das Notebook soll mit SSD und beiliegendem Sechs-Zellen-Akku fast 10,5 Stunden durchhalten. Mit Neun-Zellen-Akku sollen es sogar 13 Stunden sein. Die lange Laufzeit ist durch die neuen Ultra-Low-Voltage-CPUs von Intel möglich. Samsung setzt einen Core 2 Duo SU9300 ein, der mit 1,2 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher liegt bei mindestens 1 GByte. Für die Grafikausgabe sorgt Intels Montevina-Plattform in Form der X4500-Chipsatzgrafik. Die technischen Daten stehen jedoch noch nicht fest. Bis zum Marktstart kann sich daran noch etwas ändern.

Samsung zeigte der versammelten Presse Vorseriengeräte des Notebooks und versprach, dass es insbesondere durch eine zusätzliche Beschichtung etwas unempfindlicher gegen Fingerabdrücke werden soll. Der Bildschirm ist außerordentlich hell. Samsung gibt 300 Candela pro Quadratmeter an, das reicht auch für Außeneinsätze. Das LED-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln spiegelt zwar, aber durch die Helligkeit werden das eigene Spiegelbild und auch Fingerabdrücke in der Regel überstrahlt.

Samsung X360
Samsung X360
Noch nicht ganz fertig waren die Anschlüsse der Vorseriengeräte - Samsung zeigte insgesamt sechs Stück mit verschiedenen Farbgestaltungen. Den Vorseriengeräten fehlte noch der Dock-Anschluss, der ExpressCard/34-Slot und der Kartenleser. Der Kartenleser soll später die Kartenformate SD, SDHC, MS, MS Pro, MMC und xD lesen können.

Das kleinste Modell liefert Samsung mit einer 120-GByte-Festplatte (SATA, 5400 U/min) im 1,8-Zoll-Format aus. Wer etwas mehr Speicher braucht, greift zum Modell mit SSD, dann stehen 128 GByte zur Verfügung. Auch eine SSD mit 64 GByte soll es geben.

Voll ausgestattet ist das Notebook übrigens trotz des Slogans nicht. Wie beim MacBook Air fehlt nämlich ein optisches Laufwerk. Das gibt es nur als externe Lösung. Genauso wie das neue P-Dock, das die bereits vorhandenen Anschlüsse deutlich erweitert.

Das Notebook selbst hat einen HDMI- und VGA-Ausgang, drei USB-Schnittstellen und einen GBit-Ethernet-Anschluss. Das P-Dock bietet zusätzlich fünf USB-Ports, einen eSATA-, seriellen-, PS/2- sowie DVI- und VGA-Anschluss. Für drahtlos arbeitende Nutzer stehen Bluetooth 2.0 + EDR sowie WLAN nach dem 802.11n-Entwurf zur Verfügung. Eine WIMAX-Option soll es ebenfalls geben. Bis zum Ende des Jahres ist zudem ein Modell mit eingebautem HSDPA-Modem geplant.

Als Besonderheit bietet das Notebook eine besonders hygienische Tastatur. Dank einer Technik, die Samsung SilverNano nennt, soll die Tastatur zu 99 Prozent bakterienfrei sein. Die Tasten auf der Tastatur sind übrigens ähnlich wie die von Sony oder Apple aufgebaut.

Samsungs X360 soll ab Ende September 2008 verfügbar sein. Die Preise starten für die kleinste Konfiguration bei 1.599 Euro. Die höherwertigen Konfigurationen sollen im Bereich von 2.000 Euro liegen. Samsung will das Gerät mit Windows Vista Basic, Home Premium und Business anbieten.



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elph 28. Okt 2008

und wie kann ich Spiele spielen, wo man eine CD einlegen muss als Raubkopie check. Da...

woswasi 01. Sep 2008

hmm echt? wie erklärst du dir dann, dass windoze witzda in einer vmware läuft (400mb...

obermurmler 31. Aug 2008

Ich auch. Und seit dem Downgrade auf XP läuft es sogar richtig gut und auch noch länger ...

sonstwer 30. Aug 2008

Ich weiß nichts über die Empfangsqualität vom MacBookAir, aber ich habe mal ein wenig...

Dreamer 29. Aug 2008

Als ich den Titel las, hab ich mich gefreut. Dachte an einem Notebook mit integireter...


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