Mio Leap K1: Vorne Mobiltelefon, hinten GPS-Navigationsgerät

Mio Leap G50
Mio Leap G50
Als GPS-Chip steckt ein SirfStar III im Gerät. Wird es als Mobiltelefon genutzt, verbindet es sich über die GSM-Frequenzen 900,1.800 oder 1.900 MHz. Ob es auch GPRS oder EDGE unterstützt, ist nicht bekannt. Zu den Akkulaufzeiten liegen ebenfalls keine Angaben vor.

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Wer mehr Funktionen haben möchte, sollte sich das Leap G50 näher ansehen. Es verfügt über einen 2,8 Zoll großen TFT-Touchscreen, der als Sucher für die eingebaute 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus dient. Dank GPS beherrscht die Kamera auch Geotagging - dabei wird der Aufnahmeort geokodiert gespeichert und lässt sich später etwa via Google Earth wieder abrufen. Zudem besitzt das Leap G50 ebenfalls eine 2,5-mm-Kopfhörerbuchse.

Mio Leap G50
Mio Leap G50
Drahtlos lässt sich das Mobiltelefon per Bluetooth mit anderen Geräten koppeln, WLAN ist dagegen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht integriert. Per USB-Anschluss lassen sich Daten zwischen PC und Mobiltelefon austauschen. Das Quadband-Gerät unterstützt die GSM-Netze 850, 900, 1.800 sowie 1.900 und versteht EDGE und GPRS.

Das 58,5 x 98 x 14,2 messende und 119 Gramm schwere Gerät soll im Standby-Betrieb mit einer Akkuladung bis zu 16,5 Tage durchhalten. Akkugesprächszeiten hat Mio bislang nicht verraten.

Mio Moov 570
Mio Moov 570
Schließlich hat Mio mit dem Moov 570 noch ein recht traditionelles Navigationssystem präsentiert, das eigentlich nur durch seinen 4,7-Zoll großen Touchscreen auffällt. Damit soll mehr Platz für Straßeninformationen und Kartendetails gegeben sein. Zusätzlich verfügt das Spitzenmodell von Mio über Bluetooth, Freisprechfunktion sowie die Möglichkeit, lokale Suchdienste zu nutzen. Es bietet TMC-Pro zur Stauumfahrung sowie NavPix, damit kann der Nutzer sich Fotos ansehen und sich zu ihnen dirigieren lassen. Das ist vor allem dann interessant, wenn der Anwender sich im Urlaub eine Stadt ansieht und sich von Fotografien für den Stadtrundgang inspirieren lassen will. Dabei greift das Moov 570 auf Flickr zu, der Nutzer kann sich von dort entsprechende geokodierte Fotos auf sein Moov herunterladen.

Derzeit sind auch die bekannten technischen Daten zum Moov 570 noch sehr rudimentär. Angaben zu Größe, Akkulaufzeit sowie Auflösung des Touchscreens und zur Farbtiefe konnte der Hersteller auch auf Nachfrage nicht liefern. Fest steht aber bislang: Das Gerät arbeitet mit einem Sirf Star III-Chip inklusive Sirf Instant Fix II unter dem Betriebssystem Windows CE 5.0 und der Kartensoftware MioMap 2008.

Preise und Verfügbarkeiten konnte Mio auf Nachfage noch für keines der vorgestellten Geräte nennen.

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