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LG: Preise für Flachbildschirme sinken weiter um 25 Prozent

Keine Nachfrage jenseits der 60-Zoll-Grenze. Der südkoreanische Unterhaltungselektronikkonzern LG Electronics erwartet einen weiteren Preisverfall bei Flachbildschirmfernsehern. 2008 und 2009 werden die Preise um jeweils 25 Prozent sinken, erwartet Simon Kang, Chef der LG-Flachbildschirmsparte. Im vergangenen Jahr wurden die gefragten Geräte um 25 bis 30 Prozent günstiger.
/ Achim Sawall
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Anders als der Konkurrent Sony sieht LG kein Problem dabei, diesen Trend mitzumachen, ohne sein Geschäft zu gefährden. Der Umsatzrückgang sei nur begrenzt durch größere und teurere Fernseher aufzufangen. "Jenseits der 60 Zoll wird es bei Flachbildfernsehern kaum eine Nachfrage geben" , so der LG-Manager gegenüber der Tageszeitung Welt(öffnet im neuen Fenster) . Die anhaltende Kaufkraftschwäche mache sich dagegen kaum bemerkbar. Kang: "Die Menschen sparen offenbar zuerst beim Essen, bei Kleidung und Reisen und dann erst bei ihren Fernsehgeräten."

Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony sorgt sich indes wegen der stetigen Preissenkungen: "Einige Hersteller kaufen sich auf diese Weise Marktanteile, indem sie auf ihre Margen verzichten" , klagte Sony-Chef Howard Stringer. Dies mache Sony das Leben schwer, aber in schwierigen Zeiten spiele der Preis eben die größte Rolle. LG will innerhalb der nächsten vier Jahre den japanischen Konkurrenten von Platz 2 der Fernsehgerätehersteller verdrängen. "Wir wollen zu den ersten zwei gehören" , so Kang. Marktführer ist Samsung.


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