Spieletest: Space Siege - Das Möchtegern-Sci-Fi-Diablo

Space Siege
Space Siege
Nach und nach findet Seth zehn Waffen, das Angebot reicht vom Nahkampf-Lichtschwert über die genreüblichen Strahlenwaffen bis zum nett animierten Raketenwerfer. Zusätzlich gibt es, erreichbar über die Zahlentasten, eine Handvoll Spezialfähigkeiten - im Grunde das Gegenstück zu Magie, nur dass anstelle von Mana halt Energie verbraucht wird. Damit lassen sich kurze Zeit mit Feuerkraft aufgeladene Geschosse verwenden, oder Seth lässt einen Blitzring um sich hervorkrachen, der die Gegner beschädigt und ein bisschen zurückwirft. Zusätzlich gibt es ein drittes Kampfsystem: Ein Roboterkamerad names HR-V (sprich: Harvey) begleitet den Spieler weitgehend selbständig.

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Space Siege
Space Siege
Die Handlung erzählt Space Siege hauptsächlich in automatisch ablaufenden Dialogen mit ein paar anderen menschlichen Überlebenden - ein Mediziner etwa und ein Wissenschaftler. Außerdem findet Seth ab und an Datenkapseln, die ähnlich wie in System Shock und Bioshock per Sprachausgabe die Erlebnisse von anderen Opfern der Außerirdischen erzählen. Im Coop-Modus können bis zu vier Teilnehmer gemeinsam antreten - dann wählt der Host den gewünschten Level aus, alle Spieler haben vom Start weg alle Waffen und können ihre Fähigkeiten ausbauen.

Um Space Siege spielen zu können, muss im Rechner Windows XP oder Vista installiert sein. Außerdem braucht der PC mindestens einen Prozessor mit 2,6 GHz, 512 MByte RAM sowie 3 GByte freien Festplattenspeicher. Die Grafikkarte muss über 128 MByte RAM verfügen und mit DirectX 9 klarkommen. Das Programm kostet rund 50 Euro, erscheint hierzulande vollständig übersetzt und ist von der USK ab 12 Jahren freigegeben.

Fazit:
Space Siege hat eine durchschnittlich gute Grafik, erzählt eine halbwegs interessante Handlung mit ordentlichen Missionen, verfügt über ein brauchbares Waffenarsenal und hat-man-schon-schlechter-gesehen-Spezialfähigkeiten. Macht insgesamt ein erschreckend mittelmäßiges Spiel, das zum einen für die verlangten 50 Euro viel zu teuer ist und zum anderen nur solange Spaß macht, bis wieder ein besseres Spiel auf der Festplatte landet. Dazu kommen Design-Seltsamkeiten wie die teilweise redundanten Hochlevel-Systeme, die immerhin nicht weiter stören. Und die an sich zwar gut funktionierende Steuerung, bei der man das verschenkte Spielspaß-Potenzial aber bei jedem Klick spürt. Schade drum.

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Hasron 04. Sep 2008

kann man ruhig behaupten. 9300 ist die schlechteste karte aus dem 9xxxer segment und mit...

leidernein 29. Aug 2008

Aliebreed hat Klasse. Das hier hab ich gerade 1 Std. angezockt und ich muss sagen, sowas...

Corvin Dwent 29. Aug 2008

=D *händeklatsch*

feierabend 29. Aug 2008

Ich fand nur die Aussage so scheiße, Weils Spiel schlecht ist habe ich halt das Recht es...



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