Spieletest: Space Siege - Das Möchtegern-Sci-Fi-Diablo

Space Siege
Das Raumschiff Armstrong ist riesig, für die Erkundung durch Seth allerdings in übersichtliche Level-Häppchen unterteilt. Die sind fast immer linear angelegt, außerdem hilft eine Übersichtskarte bei der Orientierung - darauf sind sowohl der Spieler, wichtige Einrichtungen und das aktuelle Missionsziel markiert. Die meisten Gänge sind eng und grau, für Farbtupfer sorgen eher dezente Hightech-Lichtquellen. Nur gelegentlich geht es mal über den weiträumigen Rasen eines Bio-Labors oder durch große Hallen.

Space Siege
Anstatt ständig neue Gegner vor die Knarre von Seth zu karren, hat es der Protagonist meist alle paar Meter mit kleinen Gruppen von Aliens und feindlichen Roboterkriegern zu tun. Wie stark ein Gegner ist, lässt sich normalerweise an seiner Größe erkennen, außerdem an den mehr oder weniger martialischen Namen, die bei Berührung mit dem Mauszeiger am Bildschirmrand eingeblendet werden - zusammen mit einem Statusbalken, der die restlichen Lebenspunkte anzeigt. Besonders stark unterscheiden sich die Feinde nicht voneinander - eine der Schwächen des Spiels, weil so kaum unterschiedliche Kampftaktiken gefragt sind. Nur ab und an gibt es mal kleine Besonderheiten wie Roboterspinnen, die solange aus waschmaschinengroßen Apparaten schlüpfen, bis das Gerät zerstört ist.

Space Siege
Erledigte Gegner hinterlassen nur zwei Arten von Gegenständen: Das "Upgrade-Material" - letztlich das Gegenstück für Erfahrungspunkte - und Medipacks, von denen der Spieler bis zu vier mit sich tragen kann. Andere Gegenstände wie Rüstungen, Waffen, Talismane, Gold oder Sonstiges hat Chris Taylor wegrationalisiert. Das Upgrade-Material landet gesammelt auf einem stets eingeblendeten Konto und wird an sogenannten Werkbänken verwendet. Damit lassen sich die Angriffswerte von Waffen oder die eigene Widerstandskraft gegen Feuer- oder Stromangriffe oder sonstige Attacken erhöhen. Parallel dazu existiert ein weiteres Rollenspielelement, in dem der Spieler ähnlich wie in den Talentbäumen von World of Warcraft seine Fähigkeiten erweitert.

Space Siege
Und dann gibt es sogar noch ein drittes Hochlevel-System: Ab einer bestimmten Stelle im Spiel kann sich Seth mithilfe von Implantaten selbst zum Roboter umbauen. Den Anfang macht ein cybernetisches Auge, das seine Angriffskraft hochschraubt, später folgen ein Rückgrat, Arme und Beine und schließlich sogar ein künstliches Gehirn. Das Spiel blendet vor dem Einbau der Gerätschaften einen Meschlichkeits-Faktor ein, der von 100 Prozent allmählich zurückgeht. Dabei tut es so, als ob das im Spielverlauf echte Änderungen oder gar Nachteile mit sich brächte - das ist aber nicht der Fall, letztlich geht die Story immer gleich aus.
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kann man ruhig behaupten. 9300 ist die schlechteste karte aus dem 9xxxer segment und mit...
Aliebreed hat Klasse. Das hier hab ich gerade 1 Std. angezockt und ich muss sagen, sowas...
=D *händeklatsch*
Ich fand nur die Aussage so scheiße, Weils Spiel schlecht ist habe ich halt das Recht es...