Panasonic zeigt Plasma-Displays der nächsten Generation
Basis von Panasonics neuer Plasma-Generation ist die sogenannte Double-Efficiency-Technik. Eine neue Phosphor- und Zellentechnologie soll den Entladungsvorgang der Displays optimieren. Zusammen mit einem neuen integrierten Schaltkreis samt Ansteuerungstechnik soll der Energieverlust der Plasma-Displays so deutlich geringer ausfallen.
Die vier Prototypen zwischen 42 und 65 Zoll erreichen so die gleiche Helligkeit wie bisherige HD-Displays (1.080p) entsprechender Größe, jedoch bei halbiertem Energieverbrauch. Zudem lassen sich die Displays deutlich dünner bauen, so dass die neuen Plasma-Fernseher von Panasonic bis zu einer Bildschirmdiagonale von 65 Zoll nur 24,7 mm dick sind. Das 50-Zoll-Modell wiegt dadurch nur 22 kg, etwa halb so viel wie bisherige Modelle gleicher Größe.
Panasonic hat seine neue Generation an Plasma-Fernsehern zudem mit WirelessHD bestückt. Die Technik überträgt HD-Signale per Funk. Die Geräte können dadurch problemlos an der Wand oder an der Decke montiert werden, verspricht der Hersteller. Strom muss allerdings noch per Kabel zugeführt werden.
Der fünfte Prototyp im Bunde ist ein Plasma-Panel mit 150-Zoll (3,81 Meter) Bilddiagonale. Es liefert eine Auflösung 2.160 x 4.096 Pixel und zeigt somit viermal mehr Pixel als bei FullHD-vorgesehen. Die Displaygröße des Prototyps entspricht der von neun 50-Zoll-Panels, so dass der effektiv nutzbare Bildschirmbereich eine Größe von 3,31 Meter x 1,87 Meter erreicht.
Die Lebensdauer seiner Plasma-Displays gibt Panasonic mit bis zu 100.000 Stunden an. Wann und zu welchen Preisen entsprechende Produkte auf den Markt kommen, verriet Panasonic nicht.
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