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Studie: Nokia mit fast 40 Prozent Marktanteil

Motorola sinkt von Platz zwei auf Platz drei ab

Im zweiten Quartal 2008 sind weltweit 305 Millionen Mobiltelefone verkauft worden. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nokia steht weiterhin an der Spitze, gefolgt von Samsung und Motorola. LG und Sony Ericsson liegen auf den Plätzen vier und fünf. Die japanischen Anbieter Sharp, Panasonic and Kyocera folgen, schaffen es aber nicht, auch außerhalb ihres Heimatmarktes Japan an Gewicht zu gewinnen.

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Die Mobiltelefonverkäufe in Westeuropa und Nordamerika haben sich nach einem schwierigen Start ins Jahr leicht erholt. In Westeuropa wurden knapp 42 Millionen Mobiltelefone verkauft, während in Nordamerika über 44 Millionen Einheiten abgesetzt wurden. Dies vermeldet das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner. Insgesamt macht das verlangsamte Wirtschaftswachstum den Handyherstellern zu schaffen. Viele Kunden würden statt der teuren High-End-Geräte eher die günstigeren Mittelklasse-Mobiltelefone kaufen. Wachstum wird nach wie vor in den Schwellenmärkten erzielt, wo weiterhin neue Konsumenten hinzukommen, so Gartner.

Inhalt:
  1. Studie: Nokia mit fast 40 Prozent Marktanteil
  2. Studie: Nokia mit fast 40 Prozent Marktanteil

Sharp, Panasonic and Kyocera sind stark in Japan vertreten. Doch auch der japanische Markt ist gesättigt, und so versuchen die Asiaten, auch in anderen Ländern Fuß zu fassen - ohne größeren Erfolg. Ihnen macht die Konkurrenz von Anbietern aus China wie Tianyu Technology and Gionee Communication zu schaffen.

Nokia hat laut Gartner-Berechnungen im zweiten Quartal 2008 etwa 120,4 Millionen Mobiltelefone verkauft und führt damit den Weltmarkt mit 39,5 Prozent Marktanteil an. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2007 bedeutet dies einen Sprung von 36,7 auf 39,5 Prozent. Nokia ist vor allem aufgrund seiner Verkaufsstrategie, seiner Preispolitik und seines Markennamens stark im Billig-Segment. Doch der Wettbewerb wird härter. Im Juli 2008 hat Nokia daher strategische Preissenkungen bei seinen Mittelklasse-Geräten durchgeführt und damit vor allem Sony Ericsson und LG unter Druck gesetzt.

Gartner erwartet, dass Nokia seinen Marktanteil in der zweiten Hälfte 2008 noch ausweiten wird. Dazu sollen ein großes Geräteportfolio und das lang erwartete erste Touchscreen-Smartphone von Nokia beitragen.

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Samsung hat im zweiten Quartal 2008 nun 46,4 Millionen Geräte verkauft. Damit liegen die Koreaner laut Gartner bei 15,2 Prozent Marktanteil. Sie konnten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 um 1,9 Prozentpunkte verbessern. Dafür soll vor allem das Innovationsmanagement von Samsung verantwortlich sein. Auch für das zweite Halbjahr 2008 sagt Gartner stabile Abverkäufe voraus.

Motorola ist mit 30,4 Millionen verkauften Geräten und 10 Prozent Marktanteil auf Platz drei abgesunken. Im Vorjahr hatten die Amerikaner noch 39,5 Millionen Geräte abgesetzt und damit 14,5 Prozent Marktanteil weltweit behauptet. Der Grund dafür dürfte laut Gartner im wenig wettbewerbsfähigen Portfolio liegen, das keine interessanten UMTS-Geräte oder GPS-Modelle bereithält. Aufgrund der wenig attraktiven Geräte läuft Motorola auch Gefahr, die Preise für seine Mobiltelefone senken zu müssen, um sie überhaupt verkaufen zu können. Die Aussichten für den Amerikanischen Handyhersteller sind daher auch für das zweite Halbjahr 2008 nicht gerade rosig.

Studie: Nokia mit fast 40 Prozent Marktanteil 
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Hugo G. 30. Aug 2008

aber immerhin mehr als ein Drittel...obwohl ein Drittel ist auch weniger als zwei...

blork42 29. Aug 2008

Findste geil, diese Mentalität durch den sinnlosen Zynismus noch zu bestärken, was...

tasdfe 28. Aug 2008

Du verwechselst da was. Bei der schwarzen Beere gibt es eine Funkion, mit welcher der...

Bouncy 28. Aug 2008

was gartner alles erwartet. ich dagegen erwarte, dass wenn nokia nicht bald wieder der...


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