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Interview Browsergames - "Rund 250.000 neue Spieler pro Tag"

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Golem.de: Wie wird sich das Browsergame in naher Zukunft entwickeln?

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Kersting: Ich glaube, künftig gibt es kein eigentliches Browsergame mehr, stattdessen wird es nur noch Onlinespiele geben. Ich bin sicher, dass es in drei bis fünf Jahren eine Browsertechnologie geben wird, die 3D-Karten ansprechen und alle Ressourcen eines Rechners nutzen kann. Dann gibt es keinen Grund mehr, einen Client zu entwickeln - der ist nur eine zusätzliche Einstiegshürde. Wenn man einen Vollpreistitel hat, gibt man zudem die Hälfte des Geldes auch noch an den Handel ab - mein persönlicher Albtraum, wenn ich traditioneller Publisher wäre. Vielleicht dauert es noch fünf bis zehn Jahre, dann wird es nur noch das geben, was man heute Browsergame nennt und das wird vollkommen normal sein.

Golem.de: Verfügt Gameforge mittlerweile über eigene Entwicklungsressourcen?

Kersting: Wir haben knapp 65 Leute, die bei uns in der Entwicklung arbeiten. Wir machen viele Technologiestudien, um zu sehen, was technisch im Browser möglich ist. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die bestehenden Titel zu verbessern und neue Inhalte hinzuzufügen. Auf der anderen Seite arbeiten wir an neuen Titeln - bei den Browsergames machen wir ja alles selbst, von der ersten Idee bis zur Vermarktung.

Bei den clientbasierten Spielen sagen wir bewusst, das ist ein so hitgetriebenes Geschäft, dass das Risiko besteht, dass man auch mal falsch liegt. Deshalb wollen wir uns da momentan nicht mit Entwicklerressourcen engagieren. Es gibt in Asien unwahrscheinlich viele Onlinespiele. Wir haben dort mittlerweile einen guten Ruf - der Entwickler von Metin2 etwa lobt uns, wo immer es geht. Inzwischen kommt fast jedes koreanische Entwicklerstudio erst zu uns, wenn sie nach Europa wollen, und wir können uns die Titel aussuchen.

Golem.de: Wie wird sich der Markt für Browserspiele entwickeln?

Kersting: Der wird sich stark professionalisieren. Im Moment gibt es sehr viele Hobbyprojekte - was auch den Reiz dieses Segments ausmacht. Man kann mit zwei Mann etwas vollständig Neues erfinden und neue Impulse setzen. Was auch für uns sehr schön ist, weil wir ja auch nicht an alles denken. Trotzdem werden es solche Teams in Zukunft sicherlich schwerer haben. Vor ein paar Jahren hat es gereicht, ein Browserspiel zu programmieren, damit kam man auf seine zehn- bis zwanzigtausend Leute - das ist viel schwieriger geworden, weil der Markt durch uns und unsere Wettbewerber dichter geworden ist.

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dajor85570 09. Jul 2009

Der Name würde mich auch interessieren

runner-3478 03. Nov 2008

Schlechtes Beispiel, da es veraltet ist. Mit Gedanken spielen geht bereits und ist...

Nolan ra Sinjaria 28. Aug 2008

Ja bei diesem Teil des Interviews musste ich auch grinsen und fragte mich, ob ich etwas...

Nudel 27. Aug 2008

Warum interviewt Golem gerade Gameforge? Die wissen ja nicht mal, was das Wort innovativ...

asdasd 27. Aug 2008

so wie du, weil du einer der profis hier bist. profis gehen auf seiten mit relevanten...


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