Nvision: "Visual Computing" - fast ohne Spiele

Nvidias CEO zeigt Zustand und Zukunft von Computergrafik

Mit einer Keynote-Ansprache zum Thema "Visual Computing" eröffnete Nvidia-Gründer und CEO Jen-Hsun Huang die erste Hausmesse "Nvision" seines Unternehmens. Computerspiele standen dabei im Hintergrund, Huan zeigte vielmehr Zukunftsanwendungen wie Benutzeroberflächen im Stile des Films "Minority Report".

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Jen-Hsun Huang
Jen-Hsun Huang
Dem aus Entwicklern, professionellen Computerspielern und Grafik-Fans bestehenden Publikum entsprechend betrat Jen-Hsun Huang in Jeans und T-Shirt die Bühne - und wurde erst einmal minutenlang bejubelt. Zuvor hatte der Bürgermeister von San Jose Huan noch willkommen geheissen und dem Publikum geschmeichelt: "Einer von Euch wird das nächste Nvidia gründen!".

Inhalt:
  1. Nvision: "Visual Computing" - fast ohne Spiele
  2. Nvision: "Visual Computing" - fast ohne Spiele

Das war dann aber auch für Huan etwas Zuviel an Enthusiasmus und er rief den Zuhörern zu: "Könntet Ihr das bitte einfach bleiben lassen? Das wurde schon gemacht.". Das war aber auch der einzige Moment der kommenden zwei Stunden, in denen sich der Mitbegründer von Nvidia besorgt zeigte.

Visual Computing
Visual Computing
Auf Technologieführerschaft - die durch AMD erst seit Kurzem wieder bedroht ist - und konkrete Probleme mit eigenen Produkten ging Huan in seinem Vortrag nicht ein. Vielmehr zeigte er aktuelle und künftige Anwendungen von Computergrafik, die zum größten Teil aber aus dem professionellen Bereich stammten.

Lamborghini Revento, gerendert mit RTT
Lamborghini Revento, gerendert mit RTT
Dazu zählte die Rendering-Software des deutschen Unternehmens RTT, mit welcher der auf 20 Exemplare begrenzte Lamborghini Reventon seinen Kunden schmackhaft gemacht wurde. Für den Supersportwagen bestand die Marketing-Kampagne nur aus einer Mail an potenzielle Kunden mit dem Link zu einer Webseite, auf welcher der Wagen virtuell bestaunt werden konnte. Ein physisches Modell des Zweisitzers wurde nie erstellt, weil es zu teuer gewesen wäre. Immerhin kostet der Wagen 1,5 Millionen Euro, die laut Jen-Hsun Huan "inzwischen wohl so in etwa 4 Millionen US-Dollar entsprechen."

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