Nvision: "Visual Computing" - fast ohne Spiele

Sportvision
Sportvision
Auch die Anwendungen von "Sportvision", die Fernsehübertragungen von Sportereignissen aufpeppen, kann man sich nicht auf dem heimischen PC installieren. Sportvision sorgt beispielsweise für die Bahnen-Beschriftungen bei Schwimmwettbewerben. Für die US-amerikanischen NASCAR-Rennen - bei denen es meistens auf Oval-Kursen rund geht - gibt es eine neue Anwendung namens "Draft Access". Sie stellt in Echtzeit die Luftströmungen um die Autos dar, was beim Windschattenfahren die oft unverhofft erscheinenden Manöver der Fahrer erklärt.

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3D-Chat von Nurien
3D-Chat von Nurien
Etwas leichter zu erreichen, aber nur in Asien, ist der 3D-Chat des koreanischen Unternehmens Nurien. "Das ist das nächste Facebook" kommentierte Huan. Mit der Nurien-Software kann man nicht nur sehr leicht veränderbare Avatare basteln, sondern auch Freunde in ein virtuelles Haus einladen und dort auf dem Fernseher Videos zeigen - welche die Besucher dann auf ihrem Rechner auch im Vollbild sehen können. Der Austausch von Medien über die 3D-Oberfläche, die einer virtuellen Realität ähnelt, wird dadurch einfacher. Oder: "Second Life in schnell und schön", wie ein Journalist kommentierte. Finanziert wird das übrigens durch Micro-Payments, jeder Gegenstand in der Nurien-Welt wie etwa der Fernseher ist kostenpflichtig.

 

Age of Empires III in 3D
Age of Empires III in 3D
Noch näher an den Endverbrauchern waren die Vorführungen der Medusa-Demo und von Age of Empires III in Dolby 3D. Da die Keynote-Ansprache ohnehin in einem dafür ausgerüsteten Kino stattfand, konnten die Besucher die beiden Grafik-Demos mit entsprechenden Brillen stereoskopisch sehen. Vor allem Age of Empires überzeugte dabei: Die Objekte sind zwar in 3D gerendert, die Ansicht aber im isometrischen Stil gehalten. Die Bedienelemente sind jedoch 2D, sie schweben unmittelbar vor dem Zuschauer, der wie durch ein Fenster auf die Spielwelt blickt. Diese gewinnt durch die der Isometrie entsprechenden Blickwinkel viel Tiefe und ist sehr übersichtlich.

Den meisten Beifall erhielt Jeff Han von der Universität von New York - obwohl der Wissenschaftler seine Arbeit schon mehrfach auf Fachkongressen gezeigt hatte. Sein Multitouch-Interface für etwas größere Geräte als ein iPhone - in San Jose war es ein 60-Zoll-Display - ist an den Film "Minority Report" angelehnt. Mit Gesten werden Fenster, Objekte und Befehle gesteuert. Das klappt auch bei zwei Benutzern gleichzeitig, die so direkt zusammenarbeiten können, wie Han und Huan gemeinsam zeigten.

Multitouch-Oberfläche von Jeff Han
Multitouch-Oberfläche von Jeff Han
Allein das Konzept der heute meist rechteckigen Fenster wird in der Multitouch-Oberfläche aufgehoben. Objekte können auch mit Bezier-Kurven aus dem Bildschirminhalt ausgeschnitten werden und in andere Fenster geworfen werden. Selbst das Hauptmenü erscheint an jeder beliebigen Stelle durch das Zeichnen eines Kringels mit einem Finger und ist nur ein Objekt unter vielen.

Ganz in die Science-Fiction begab sich Nvidia, als man die Schauspielerin Trisha Helfer aus "Battlestar Galactica" auf die Bühne holte. Sie durfte erklären, wie schwierig das Spiel mit virtuellen Kollegen wie den Zylonen ist. Statt mit den martialischen Maschinenwesen spricht sie beim Dreh meist mit Tennisbällen auf einem Besenstiel. Die, so Helfer "spielen nicht so wirklich mit".

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