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Google fotografiert auch an Privatstraßen

Wieder Beschwerden wegen Google Street View

In Kalifornien haben sich Bürger beschwert, weil Googles Fotofahrzeuge auf ihre Grundstücke gefahren sind, um die Häuser zu fotografieren. Auch Tore oder Verbotsschilder hielten die Fahrer nicht davon ab. Google sagt, man vermeide zwar, privaten Grund zu befahren, besteht aber auf dem Recht, auch an Privatstraßen zu fotografieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine der Straße zugewandte Fassade eines Hauses sei nicht privat, führte Google kürzlich vor Gericht an und wies die Klage eines Ehepaares aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania zurück. Seine Auslegung des Begriffs Privatsphäre hat das Unternehmen auch im ländlichen Kalifornien unter Beweis gestellt.

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Dort, so berichtet die lokale Tageszeitung Santa Rosa Press-Democrat unter Berufung auf eine Leserin aus dem Humboldt County, sei ein Google-Fotofahrzeug die als privat gekennzeichnete Straße gut 400 Meter weit bis zum Haus gefahren, um dieses zu fotografieren. Die beiden Schilder mit der Aufschrift "Durchfahrt verboten" kümmerten den Fahrer offensichtlich nicht sonderlich.

Insgesamt habe Google an mehr als 100 Privatstraßen im Nachbarbezirk Sonoma fotografiert, ergaben die Recherchen der Zeitung. Dabei hätten sich die Fahrer weder von Verbotsschildern, noch von Toren oder einem Wachhund abhalten lassen. "Erwarten Sie keine Privatsphäre in Ihrem Vorgarten, auch wenn Ihr Haus eine Meile weit eine unfestigte, Privatstraße hinunter liegt", kommentierte die Zeitung.

Gegenüber dem Santa Rosa Press-Democrat bestand ein Google-Sprecher auf dem Recht, auch Privatstraßen entlang zu fahren und dort zu fotografieren. Allerdings versuche man, solche Straßen zu meiden: "Unser Grundsatz ist, nicht auf privaten Grund und Boden zu fahren."

Auch das Haus des Ehepaars Christine und Aaron Boring im US-Bundesstaat Pennsylvania liegt an einer Privatstraße. Dennoch fuhr eines von Googles Fotofahrzeugen diese Straße entlang und fotografierte das Haus für Google Street View. Daraufhin verklagten die Borings Google im April 2008. Google wies die Vorwürfe jedoch zurück. Einen vollständigen Schutz der Privatsphäre gebe es nicht, argumentierte das Unternehmen in dem Verfahren. Der technische Fortschritt, vor allem bei Satellitenaufnahmen, habe es mit sich gebracht, dass nicht einmal mehr in der Wüste die Privatsphäre vollständig geschützt sei. Google räumt Nutzern allerdings die Möglichkeit ein, Bilder aus den Street Views entfernen zu lassen.

Seit kurzem sind Googles Fotofahrzeuge auch auf Straßen in Deutschland unterwegs und haben gleich den Unmut der Datenschützer erregt. Immerhin verwischt Google die Gesichter auf den Fotos, um die Persönlichkeitsrechte von Passanten zu wahren.



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Ich+Ich 26. Aug 2008

was soll immer der Zerz fasst euch mal ans Herz und drück Google für diese Arbeit...

dresdner 26. Aug 2008

Dachte erst ein Luftmessgerät....aber bei genauerem hinschauen eine Kamera

Nofel 26. Aug 2008

Du baust einen 2m hohen Lattenzaun um dein Grundstück kein Mensch kann drüber schauen...

JimSchnick 26. Aug 2008

Eigentlich sollte man Schilder auf stellen: You may Die behond this point, if not...

Forkbombe 26. Aug 2008

ROFL :D


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