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Umsatz mit PC-Spielen im Handel bricht um 21 Prozent ein

BIU veröffentlicht Daten für das erste Halbjahr 2008 des Spielmarktes. Deutschland gilt als PC-Spieleland – bislang. Obwohl das Geschäft der Publisher und Entwickler prächtig läuft und die Verkäufe von Computer- und Videospielen im ersten Halbjahr 2008 um rund 16 Prozent gestiegen sind, gingen die Umsätze mit PC-Titeln laut BIU um rund 21 Prozent zurück. Allerdings lässt der Verband einen stark wachsenden Teil des Marktes außen vor.
/ Peter Steinlechner
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Im ersten Halbjahr 2008 gingen die Umsätze mit PC-Spielen um 21 Prozent auf 185 Millionen Euro zurück – im gleichen Zeitraum des Vorjahres lagen sie noch bei 233 Millionen Euro. Die Menge der abgesetzten PC-Spieleexemplare ging um 7 Prozent zurück; das bedeutet, dass die Verkaufspreise pro Spiel gesunken sind. Bei den jüngst vom Bundesverband Interaktive Unterhaltung e.V.(öffnet im neuen Fenster) (BIU) veröffentlichten Zahlen ist allerdings zu berücksichtigen, dass online generierte Umsätze – also Abonnements von Onlinerollenspielen, Ausgaben für Browsergames oder digital vertriebene Titel – nicht enthalten sind. Die tatsächlichen Werte für die PC-Plattform dürften deutlich höher liegen.

Über alle Plattformen hinweg verzeichnet das Geschäft mit interaktiver Unterhaltungssoftware im ersten Halbjahr 2008 starke Zuwächse. Der Umsatz stieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen ein Umsatz von 645 Millionen Euro gegenüber 557 Millionen Euro im Vorjahr erwirtschaftet.

Auf dem Konsolen- und Handheldmarkt wurden die Vorjahreszahlen desselben Zeitraums deutlich übertroffen. Der Umsatz mit Konsolenspielen schnellte um 53 Prozent auf 289 Millionen in die Höhe (Vorjahr: 189 Millionen Euro). Das Handheldsegment legte um 27 Prozent auf 172 Millionen Euro zu (Vorjahr: 135 Millionen Euro).

Laut BIU liegt der Anteil weiblicher Spieler inzwischen bei rund 32 Prozent über alle Plattformen hinweg. Im Handheldbereich würden weibliche Spieler mit einem Anteil von 54 Prozent sogar erstmals die Mehrheit ausmachen.

Für das zweite Halbjahr 2008 rechnet der BIU weiterhin mit einem sehr hohen Wachstum. Wegen einiger angekündigter Top-Spiele werde in der Jahresendrechnung auch das PC-Segment deutlich besser abschließen.


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