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GC 08: Blizzard-Gründer Frank Pearce im Video-Interview

Diablo 3
Diablo 3
Golem.de: Es gab nach der Ankündigung vergleichsweise große Diskussionen um den Grafikstil von Diablo 3, der vielen Ihrer Fans zu hell war. Wie gehen sie jetzt, da es auch um viel Geld geht, mit solchen Entscheidungen um - hilft die Marktforschung?

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Pearce: Wir machen nicht sehr viel Marktforschung, bevor wir mit der Arbeit an einem Projekt anfangen, und gar keine vor der Ankündigung. Wir sehen uns als unsere eigene Zielgruppe, und die Entwicklerteams konzentrieren sich auf Spiele, die sie selbst spielen möchten. Wenn sie begeistert sind und emotional voll dabei sind, hilft das sehr, die Produktqualität sicherzustellen.

Wenn es Diskussionen in der Community gibt, ist es für uns das Wichtigste, ein großartiges Spiel zu entwickeln. Wenn die Leute mit Diablo 3 Spaß haben, kümmern sie sich weniger um den Grafikstil. Denn egal was wir tun - wir können es niemals allen Leuten recht machen.

WoW - Wrath of the Lich King
WoW - Wrath of the Lich King
Golem.de: Da wir gerade über Grafik sprechen: Die von World of Warcraft ist nicht mehr die Jüngste. Es gab bei Blizzard immer mal Überlegungen, die Grafik vollständig zu überarbeiten. Was ist da der aktuelle Stand?

Pearce: Wir haben keine konkreten Pläne, die Grafik von World of Warcraft komplett zu überarbeiten. Unsere Spielergemeinde ist sehr groß, wir haben begeisterte Spieler - rund 10,9 Millionen aktive Abonnenten weltweit. Es wäre sehr dumm von uns etwas zu tun, was die Systemanforderungen dramatisch verändern würde. Es ist wichtig, dass das Produkt zugänglich für unsere aktiven Abonnenten bleibt.

Golem.de: Und es macht Ihnen keine Sorgen, dass die Grafik irgendwann nicht mehr zeitgemäß wirkt?

Pearce: Wir haben eines getan, um genau diese Gefahr zu minimieren. Und zwar haben wir keinen Look, der versucht Fotorealistisch zu sein, sondern einen, der sehr stilisiert wirkt. Obwohl das Spiel jetzt fast vier Jahre alt ist, sind wir der Meinung, dass wir einen Grafikstil haben, der zeitlos wirkt.

Bob Colayco (Blizzard PR-Manager; verfolgt das Gespräch sonst schweigend): Wenn man einen Blick auf Wrath of the Lich King wirft, sieht man hier in den Publikumshallen ein aktiviertes Feature, nämlich dynamische Licht- und Schatteneffekte. Wer über die Grafikhardware verfügt, das zu aktivieren, sieht einen ganz schön großen Unterschied.

Golem.de: Blizzard hatte mit Starcraft 2, Diablo 3 und Wrath of the Lich King noch nie so viele Titel gleichzeitig angekündigt wie momentan. Viele Spieler beschäftigen sich monate- oder jahrelang mit ihren Spielen. Machen Sie sich Gedanken darum, dass sie die Spieler überfordern in Sachen Freizeit-Budget?

Pearce: Es gibt jetzt schon Leute, sich die Zeit zwischen Starcraft, World of Warcraft und Diablo 2 aufteilen. Das alles spielt für uns aber keine Rolle. Unsere Aufgabe ist es, tolle Spiele zu produzieren, und wenn das mehrere sind - ist doch schön für die Community.

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GodsBoss 27. Aug 2008

Meinst du Total Annihilation, den ich-habe-mehr-Panzer-als-du-C&C-Verschnitt? Da lassen...

throgh 25. Aug 2008

Grundsätzlich hast du vollkommen Recht. Aber sind die Ursachen meiner Ansicht nach doch...

Wurstbrot 25. Aug 2008

Mensch, da hat aber jemand was gegen Blizzardgames? Was is los? Lost Vikings war zu...

keine ahnung... 25. Aug 2008

Um wieder den horizont um "wichtige" ausdrücke erweitert! Danke für die erklärungen.

Herb 25. Aug 2008

"Computer Sciences" (Plural) ist die Technische Informatik (bei uns an FH und BA)


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