Einbruch in Fedora-Server

Auch Red Hat betroffen

In einige Fedora-Server wurde eingebrochen. Nach den abgeschlossenen Untersuchungen könne aber ausgeschlossen werden, dass Pakete manipuliert wurden, so das Projekt. Und auch in Server des maßgeblich hinter Fedora stehenden Linux-Anbieters Red Hat drangen Angreifer ein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Einer der betroffenen Fedora-Server wird genutzt, um die Pakete zu signieren. Deshalb warnte Projektleiter Paul W. Frields vergangene Woche davor, Updates oder neue Pakete einzuspielen. Dies sei eine Sicherheitsmaßnahme gewesen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob Pakete manipuliert wurden, schreibt Frields jetzt.

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Der Fedora-Paketmanager überprüft zwar die Signaturen der heruntergeladenen Pakete. Wären diese von einem Cracker allerdings direkt auf dem Server manipuliert und korrekt unterschrieben worden, hätte dies nichts genutzt. Allerdings gelang es dem Angreifer nicht, das zum Signieren nötige Passwort zu knacken, so Frields. Dennoch wird das Projekt neue Schlüssel zum Signieren der Pakete nutzen. Darüber soll zu einem späteren Zeitpunkt noch informiert werden. Mittlerweile wurden die betroffenen Systeme neu installiert.

Red Hat entdeckte ebenfalls einen Server-Einbruch und gab daraufhin eine Sicherheitswarnung an Nutzer von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) heraus. Zwar laufen hier die Untersuchungen noch, es sei aber klar, dass das Red Hat Network, über das Kunden die Updates beziehen, nicht betroffen ist. Die Warnung gelte daher vornehmlich für Anwender, die ihre Systeme über andere Quellen aktualisieren. Dem Angreifer sei es nämlich gelungen, einige OpenSSH-Pakete für RHEL 4 (i386 und x86_64) und RHEL 5 (x86_64) zu signieren. Ein Skript untersucht, ob solche Pakete installiert sind. Aktualisierte Pakete sind von Red Hat bereits verfügbar.

Informationen dazu, über was für eine Sicherheitslücke die Angreifer eindringen konnten, gibt es bisher noch nicht.

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