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USB-Stick mit 64 GByte von Transcend

Lesegeschwindigkeit beträgt 10 MByte/s, Schreibgeschwindigkeit 3 MByte/s. Transcend hat einen USB-Stick vorgestellt, der es auf eine Speicherkapazität von 64 GByte bringt. Rein von der Kapazität her macht er damit kleinen SSDs Konkurrenz, die als Festplatten genutzt werden. Doch praktisch betrachtet ist er dafür zu langsam.
/ Jens Ihlenfeld
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Während moderne SSDs Lesegeschwindigkeiten von 25 bis 120 MByte/s und Schreibgeschwindigkeiten von 8 bis 100 MByte/s erzielen, ist Transcends Speicherstick JetFlash V20 mit 64 GByte Kapazität vergleichsweise langsam. Die Lesegeschwindigkeit beträgt 10 MByte/s, während mit 3 MByte/s geschrieben wird.

Das Beschreiben des gesamten Sticks dauert damit ungefähr 6 Stunden, das Auslesen eines komplett gefüllten JetFlash V20 immerhin noch 109 Minuten.

Der Stick misst 8 x 33 x 15 mm und wird mit einem Windows-Softwarepaket ausgeliefert, das die Programme zum AutoLogin, eine PC-Sperrfunktion, eine Bookmarkverwaltung, eine Kompressions- und Verschlüsselungssoftware, eine mobile E-Mail-Lösung sowie ein Backup-Programm enthält.

Die Preisentwicklung von USB-Sticks geht rasant nach unten. 2002 kostete ein USB-Stick mit 64 MByte Kapazität bei Transcend 110 Euro. Allerdings ist bezogen auf den Preis pro GByte der neue 64-GByte-Stick recht teuer: Bei ihm kostet das GByte 3,16 Euro. Der Transcend JetFlash V60 mit 32 GByte kostet rund 80 Euro, und das GByte damit 2,50 Euro.

Der Transcend JetFlash V20 mit 64 GByte soll ab September 2008 für rund 200 Euro in den Handel kommen. Der Hersteller gewährt 30 Jahre Garantie.


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