Abo
  • Services:

Gears 0.4 bringt Geolocation- und Blob-API

Browser-Erweiterung gibt Ausblick auf kommende Web-Technologien

Googles Browser-Erweiterung Gears ist in der Version 0.4 erschienen, die Browser mit weiteren Funktionen ausstattet. Mit Gears bastelt Google am Browser der nächsten Generation, dessen Funktionen über die Erweiterungen in aktuelle Browser integriert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Gears 0.4 wartet unter anderem mit einem neuen Geolocation-API auf, das vor allem für mobile Applikationen interessant ist. Es bietet eine einheitliche Schnittstelle zur Abfrage des aktuellen Standorts. Die eigentliche Positionsbestimmung nimmt Gears aber nicht vor, vielmehr bedient es sich den zur Verfügung stehenden Quellen: die Bestimmung erfolgt beispielsweise durch ein integriertes GPS-Modul, einen Dienst, der den Standort der aktuell erreichbaren WLAN-Hotspots kennt oder durch den Mobilfunkanbieter anhand der verwendeten Mobilfunk-Basisstationen. Geht es darum, die Position immer wieder neu zu bestimmen, kann es beispielsweise ratsam sein, auf den Einsatz des GPS-Moduls zu verzichten, um den Akku zu schonen.

 
Video: Google Gears for Mobile Power Up your Mobile Web App

Stellenmarkt
  1. STUTE Logistics (AG & Co.) KG, Bremen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Das Geolocation-API liegt mittlerweile dem W3C als Entwurf zur Standardisierung vor.

Ebenfalls neu ist das Blob-API, das JavaScript den Umgang mit Binärobjekten beibringt. Ein Blob repräsentiert dabei einen beliebigen Block von Binärdaten, beispielsweise eine Bilddatei. Es handelt sich also eher um einen Verweis auf ein solches Binärobjekt, mit dessen Hilfe sich diese Daten an andere Gears-APIs übergeben lassen, beispielsweise das Canvas API zur Bildmanipulation. In Kombination mit dem Desktop-API lassen sich zudem mehrere Dateien auf einen Schlag übertragen und auch der aktuelle Fortschritt des Uploads ausgeben. Eine Funktion, die viele bei größeren HTTP-Uploads schmerzlich vermissen.

Gear 0.4 steht ab sofort unter gears.google.com für Windows, Linux, MacOS X und Windows Mobile zum Download bereit. Als Browser werden derzeit Internet Explorer und Firefox unterstützt. Opera arbeitet zusammen mit Google an einer Gears-Unterstützung für seinen Browser, für Safari hat Google intern bereits eine lauffähige Version.

Weitere Details zu Gears und wie Google damit versucht, die Web-Entwicklung zu beschleunigen und zu beeinflussen, zeigt unser Artikel "Google bastelt am Browser der Zukunft" auf.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 449€
  3. bei Caseking kaufen

Andreas12 07. Okt 2008

Am Anfang hat Google Geolocation API nur die Lage für die Amerikaner bestimmen können...

ajax der gute 22. Aug 2008

In Kombination mit dem Desktop-API lassen sich zudem mehrere Dateien auf einen Schlag...

Bennos 22. Aug 2008

Ihr solltet mal richtig nachschauen. GEARs 0.4 Steht nicht zum Download. Die...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /