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Sachsen-Anhalt entscheidet sich für offene Standards

Neue IT-Strategie des Landes vorgestellt

Das Land Sachsen-Anhalt hat eine neue IT-Strategie verabschiedet, die auch offene Standards und Open Source berücksichtigt. Bisher wird hauptsächlich im Serverbereich schon auf freie Software gesetzt. Langfristig soll der Einsatz ausgebaut werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die neue IT-Strategie des Landes Sachsen-Anhalt wird auf 53 Seiten erläutert. Dabei spielen auch offene Standards und freie Software eine Rolle. Das Bundesland will unter anderem die Anzahl der eingesetzten Betriebssystemversionen verringern, um deren Verwaltung zu vereinfachen, heißt es in dem Dokument. Derzeit werden in der Landesverwaltung viele unterschiedliche Systeme eingesetzt.

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Applikationen sollen in Zukunft plattformunabhängig sein. Dabei sei der Einsatz von proprietären und freien Lösungen gleichermaßen möglich, heißt es. Bereits heute werde freie Software verwendet, allerdings sehr unterschiedlich. Hauptsächlich betroffen sei der Serverbereich mit Software wie dem Content-Management-System Typo3 für das Landesportal und JBoss für Fachanwendungen.

Im Jahr 2005 wurden in Sachsen-Anhalt Verträge mit einem ungenannten Anbieter für die Ausstattung von Arbeitsplätzen mit Betriebssystemen und Bürosoftware und für die Grundfunktionen der Server geschlossen. Zukünftig will die Landesregierung nun den Einsatz offener Standards und von Open-Source-Software fördern, um so die Abhängigkeit von einem Anbieter zu vermeiden.

Dafür sollen nun unter anderem freie Alternativen zu proprietären Produkten gefunden werden. Außerdem sollen Kriterien für die Auswahl zwischen Closed Source und Open Source entwickelt werden.

Auch auf die verwendeten Datenformate wird eingegangen. Offene Alternativen wie das OpenDocument-Format werden zwar nicht namentlich genannt, allerdings soll die Anzahl der verwendeten Formate auf ein Minimum reduziert werden. Die Wahl für ein Format soll anhand seiner Verbreitung, der langfristigen Unterstützung durch den Anbieter, einer offene Dokumentation und der Kompatibilität zu Software fallen. "Offen dokumentierte, lizenzfreie und weltweit anerkannte Dokumentenformate bilden die Grundlage für die Standardisierung innerhalb der Landesverwaltung", heißt es weiter.



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anonymous 24. Aug 2008

Hahah - während man das veröffentlich ist der Verzeichnisdienst und sind die Mailserver...


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