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Aus wenigen Standbildern flüssige Bewegtbilder erzeugen

Neues Verfahren trickst den Menschen aus

Wissenschaftler am Institut für Computergrafik der Technischen Universität Braunschweig haben jetzt ein Verfahren entwickelt, um aus einzelnen Fotos bewegte Szenen zu erzeugen. Selbst mit schnellen Spiegelreflexkameras können die für Filme notwendigen 24 Bilder pro Sekunde nicht gemacht werden. Setzt man weniger Bilder zusammen, ruckeln sie im Film.

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Foto-Animation
Foto-Animation
Wer schon einmal die Fotos, die bei einer Serienbildaufnahme entstanden sind, hintereinander wie ein Daumenkino abgespielt hat, wird die Ruckler bemerkt haben, die dabei entstehen. Eine Digitalkamera ist einfach nicht schnell genug, um alle notwendigen Zwischenbilder aufzunehmen, die für eine flüssige Animation erforderlich sind. Dieses Problems haben sich Forscher der Technischen Universität Braunschweig angenommen.

Inhalt:
  1. Aus wenigen Standbildern flüssige Bewegtbilder erzeugen
  2. Aus wenigen Standbildern flüssige Bewegtbilder erzeugen

Die Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die aus Einzelbildern einen flüssigen Videoclip erstellt. Sie setzen dabei nicht auf eine sehr rechenaufwendige Methode, um die komplette Szene zu erfassen, die fehlenden Zwischenbilder so gut wie möglich zu berechnen und auszugeben.

Dieser Aufwand ist nach den Erkenntnissen der Forscher zu viel des Guten und nicht notwendig, um dem menschlichen Gehirn eine flüssige Bewegung vorzugaukeln. Aus der Wahrnehmungspsychologie stammt die Erkenntnis, dass es für den Betrachter unwichtig ist, ob das Gesehene eine physikalisch korrekte Bewegung ist, solange das Gehirn das Gesehene als Bewegung interpretiert. Wenn sich die Kanten des Objektes richtig bewegen und verschieben, nimmt der Betrachter eine Bewegung wahr. Das Gehirn vervollständigt die Bewegungsbilder selbst.

Timo Stich und Christian Linz unter der Leitung von Magnor am Institut für Computergrafik der TU Braunschweig haben zusammen mit dem Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen und Mitarbeitern der Universität Tübingen Testpersonen beobachtet, um das Interpolationsverfahren zu erproben.

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Die Software, die nicht für die Öffentlichkeit verfügbar ist, soll nicht nur Rundumansichten aus Einzelbildern erstellen können, sondern zum Beispiel auch alte Filmaufnahmen, die oft ruckelig sind, flüssig erscheinen lassen. Die Forscher haben bisher lediglich in einem Video das Ursprungsmaterial und das errechnete Bild demonstriert.

Aus wenigen Standbildern flüssige Bewegtbilder erzeugen 
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ThadMiller 25. Aug 2008

Selbst 24 reichen dafür. Bei 60BpS läuft die halbe Geschwindigkeit sogar noch flüssig...

ThadMiller 25. Aug 2008

Naja, ein springender Hund wird so schon schwierig. Meist werden eben mehrere...

ichlachmichschlapp 24. Aug 2008

Darum sind Universitäten die mit wichtigsten Förderer von freier Software. Und es ist...

JK1974 24. Aug 2008

Doch, die haben nur mit Überblendung & Co gearbeitet. MVTools arbeitet Bewegungsadaptiv...

7bit 23. Aug 2008

[...] Da haben sie sich wahrscheinlich reichlich bedient. Deshalb müssen sie jetzt auch...


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