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Firefox wird auf Qt portiert

Zusammenarbeit mit Nokia. Mozilla-Entwickler haben den Browser Firefox 3 auf das GUI-Toolkit Qt portiert. So soll sich der Browser unter Linux besser in die Desktopumgebung KDE integrieren und langfristig auf Nokias Embedded-Linux Maemo laufen.
/ Julius Stiebert
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Für die Portierung haben Mozilla- und Nokia-Entwickler zusammengearbeitet. Die Version basiert auf dem aktuellen Mozilla-Trunk 1.9.x. Die Portierung ist derzeit noch in einem experimentellen Stadium, soll jedoch langfristig zu einer offiziellen Firefox-Variante werden.

So würde sich der Browser besser in die KDE -Umgebung einfügen, als dies derzeit mit der Gtk-basierten Browserversion der Fall ist. Doch soll Firefox so auch auf Nokias Embedded-Linux Maemo gebracht werden(öffnet im neuen Fenster) . Das setzt zwar momentan noch auf Gtk, soll in Zukunft aber auch Qt nutzen . Schließlich hat Nokia den Qt-Produzenten Trolltech im Januar 2008 gekauft .

Qt integriert zwar bereits die Rendering-Engine Webkit. Doch Nokia habe Bedenken, da diese zum Teil vom Konkurrenten Apple kontrolliert werde, erklärte der Entwickler Oleg Romaxa.

Eine Testversion für x86-Systeme steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Eine Anleitung zum Kompilieren(öffnet im neuen Fenster) gibt es im Mozilla-Wiki.

Die Testversion des Browsers lässt sich zwar auf Systemen mit Qt 4.4 bereits starten. Im Kurztest von Golem.de ließen sich damit auch Internetseiten aufrufen. Dennoch gab es Probleme, wie beispielsweise nicht vollständig dargestellte Schaltflächen und Menüs.


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