Abo
  • Services:

Telekom baut Callcenter um

Verdi kritisiert "Callcenter-Kahlschlag" der Telekom

Die Telekom will ihre Callcenter auf 24 Standorte konzentrieren und sich aus den übrigen Städten zurückziehen, kündigte das Unternehmen offiziell an. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat "erheblichen Widerstand" gegen die geplante Umstrukturierung angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Bonner Konzern will nach eigenem Bekunden die Service Center seiner Deutschen Telekom Kundenservice GmbH auf bundesweit 24 Städte konzentrieren und die verbliebenen Standorte modernisieren. Aus 39 Städten zieht sich das Unternehmen damit zurück. Dafür will das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren rund 70 Millionen Euro in eine verbesserte Infrastruktur investieren. Ferner sollen die bislang noch bei der Festnetztochter T-Home angesiedelten Technikzentren in die Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH überführt werden.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Nürnberg

"Im Marktvergleich haben wir zu viele und zu kleine Servicecenter: Die bauliche und auch die technische Ausstattung insgesamt entspricht längst nicht mehr dem erforderlichen Branchenstandard", sagte Thomas Berlemann, Chef der Telekom-Kundenservice-Sparte. Bei der Umsetzung des neuen Konzeptes werde aber jedem Mitarbeiter ein Arbeitsplatz angeboten.

Berlemann: "Natürlich wird es für einen Teil der Mitarbeiter dadurch längere Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz geben." Um dies abzufedern, habe man mit Verdi jedoch schon 2007 Regelungen, wie zum Beispiel Erstattung von Fahrtmehrkosten und Umzugshilfen, vereinbart.

Mit der Eingliederung der Technikzentren würde die Wochenarbeitszeit von 34 auf 38 Stunden erhöht, räumte T-Home-Personalchef Dietmar Welslau ein. Und auch das Gehalt soll auf das Niveau der Servicegesellschaften gesenkt werden. Im Gegenzug gebe es aber garantierten Kündigungsschutz bis Ende 2012 und Verkaufsschutz bis Ende 2010.

Betroffen von den Umbaumaßnahmen sind laut Verdi bundesweit etwa 8.000 Beschäftigte. Gleichzeitig plane die Telekom die Ausgliederung ihrer Netzcenter und die Verschmelzung auf eine tariflich deutlich schlechter gestellte Tochtergesellschaft. Ziel sei offenbar, ein weiteres Mal die Löhne zu senken und die Arbeitszeit zu verlängern. Betroffen seien davon über 6.000 Beschäftigte.

Verdi sei "erschüttert über die Unverfrorenheit, mit der die Telekom den Kahlschlag bei den Callcentern" betreibe, so Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Man wolle "alle Möglichkeiten nutzen", um den Plan mit einer Protestwelle zu Fall zu bringen, kündigte er an.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€ - Release 19.10.
  2. 19,99€ inkl. Versand
  3. für 1,98€ statt 4,99€ in HD ausleihen (30 Tage Zeit, um Stream zu starten)
  4. für 1,99€ statt 4,99€ in HD ausleihen (30 Tage Zeit, um Stream zu starten)

Pizzaria 11. Dez 2010

Stimmt ! Wir dachten bei der Telekom mit unserer Pizzaria gut aufgehoben zu sein so wars...

Backtus Kacktus 22. Aug 2008

Passt irgendwie, sehen die Mitarbeiter wohl auch so: http://www.youtube.com/watch?v...

SPD / CDU ist... 22. Aug 2008

Und laut aktueller Umfrage würde es bei einer heutigen Wahl wieder eine grosse Koalition...


Folgen Sie uns
       


The Cleaners - Interview mit den Regisseuren

Die beiden deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block schildern im Interview mit Golem.de Hintergründe über ihren Dokumentationsfilm The Cleaners.

The Cleaners - Interview mit den Regisseuren Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

    •  /