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Gerücht: Nvidia will x86-Prozessoren herstellen

Viel Spekulation, aber einige Anhaltspunkte

Unbestätigten Angaben zufolge will Nvidia bald eigene Prozessoren herstellen, und zwar Intel-kompatible x86-CPUs. Zwar findet in der kommenden Woche Nvidias Hausmesse "NVision" statt, sonst gibt es aber nur wenige Anhaltspunkte.

Der US-Journalist Charlie Demerjian hat für den Inquirer auf dem IDF in San Francisco die neuesten Gerüchte über Nvidia aufgeschnappt. Demnach will das Unternehmen bereits in der nächsten Woche seine x86-Pläne ankündigen. Laut Demerijan könnte Nvidia das sogar tun, ohne eine gültige Lizenz dafür zu besitzen.

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Ein solche Lizenz haben derzeit unter den aktiven CPU-Herstellern nur AMD und VIA. Schon länger gibt es Spekulationen über eine Zusammenarbeit von Nvidia und VIA, über die sich Nvidia dann die x86-Lizenz besorgen könnte. Andere Unternehmen, darunter auch VIA, haben sich schon öfter über Umwege Lizenzen besorgt, um an Intel-Know-how zu kommen. Im Falle von VIA hat man dazu schließlich den CPU-Hersteller Cyrix gekauft, der dann die nötige Erlaubnis mitbrachte, auf der heute auch noch der neue Nano-Prozessor von VIA basiert.

Bei Nvidia gibt es aber außer einer Chipsatzlizenz nichts - und auch die musste sich der GPU-Meister erst durch gute Chipsätze für AMD-Prozessoren so lange verdienen, bis Intel das nicht mehr mit ansehen konnte.

Die Stimmung zwischen Intel und Nvidia ist auch zunehmend vergiftet, da sich die beiden Unternehmen um den lukrativen Zukunftsmarkt der Berechnungen von allgemeinen Aufgaben auf GPUs, dem "GPGPU-Computing" streiten. Nvidia lässt keine Gelegenheit aus, um gegen Intel zu schießen und verweigert Intel hartnäckig eine Lizenz für SLI-Chipsätze. Auch auf der nächsten Generation der Extreme-Mainboards (X58 und folgende) muss zwingend wieder ein PCIe-Switch von Nvidia sitzen, den Intel dort einkauft, damit diese Mainboards mit SLI laufen können.

Technisch ist die Kopplung von Grafikkarten aber auch ganz ohne den Nvidia-Baustein zu machen, wie AMD mit Crossfire auch auf Intel-Chipsätzen vormacht. Nicht umsonst stecken in Intels Demosystemen - so auch auf dem aktuellen IDF - meist ATI-Grafikkarten, den Namen des Besitzers dieser GPU-Schmiede nimmt man bei Intel aber nicht so gerne in den Mund.

Charlie Demerjian nennt für seine Meldung weder Quellen noch Anhaltspunkte, zumindest einen kleinen gibt es aber. Nvidia plant kurz vor der NVision auch noch seine übliche Presseveranstaltung "Editors Day" in Santa Clara, bei der diesmal ungewöhnlich viele Journalisten eingeladen sind. Eine Agenda gibt es bisher nicht. Die Journalisten können auf Wunsch dann auch gleich die NVision besuchen. Zu vermuten ist also, dass Nvidia die Pressevertreter erst auf seinem Editors Day unter eine Sperrfrist setzt, um dann am 25. August 2008 zum Start der NVision seine Prozessorpläne zu verkünden. Zumindest, wenn es denn solche überhaupt gibt.


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9867 04. Nov 2009

AHm, ja, ich fürchte ja. Nachdem nun selbst Apple mit der Alternative aufs Maul geflogen...

Klaus K 21. Aug 2008

Recht hast du, aber ein Computer, der keine Swapfile braucht ist immer schneller als...

zulu 21. Aug 2008

also ati bringt einmal im monat einen treiber raus, wenn ich jetzt bei nvidia auf der...

Klaus K 21. Aug 2008

Das wäre ein Fehler. Im Low-End Sector ist kein Geld zu machen. Intel hat den Celeron...

CaZper 21. Aug 2008

vermutlich Nforce chipsätze.. denke da an den nforce2 400 ultra von früher :D das war...



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